Evakuierung bis in die Abendstunden

Bagger gräbt im Jülicher Wallgraben Fliegerbombe aus
Von tee [23.09.2005, 18.25 Uhr]

Die Nachricht kam am Freitag, 23. September, in den Nachmittagsstunden: Bei Bauarbeiten zu der Seniorenwohn-Anlagen am Wallgraben in Jülich wurde eine Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt. Fünf Zentner schwer ist der Detonationskörper. Der Kampfmittelräumdienst, Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt koordinierten die Entschärfung. Neben der Straße Am Wallgraben mussten die Bewohner der Häuser an der Berliner Straße und die Zitadelle, das heißt die Mitarbeiter des Museums, evakuiert werden.Lautsprecherwagen fuhren außerdem umher und wiesen die Menschen in den umliegenden Straßen darauf hin, die Fenster zu schließen und ab 17.30 Uhr die Häuser nicht mehr zu verlassen. Um 18 Uhr war alles vorbei. Keine Gefahr, so die Aussage - bestand für das Malteser-Krankenhaus Jülich. Die Mauern seien hier Schutz genug. Die Patienten müssten ihre Stationen nicht verlassen.

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