Bockreiter und Zubbelsdeer zum Geburtstag
Von Arne Schenk [04.02.2014, 13.04 Uhr]

„Die Jülicher an und für sich – eine ethnologische Studie mit Augenzwinkern“ präsentiert Eva Behrens-Hommel am Mittwoch, 5. Februar, beim Kulturcafé im Bonhoeffer-Haus. An Hand von Reiseberichten beleuchtet sie auf Einladung des Teams um Marlies Keil und Inge Neumann zwischen 9.30 und 11.30 Uhr die Jülicher und ihre Wurzeln.

Aus der Mundartsammlung des Jülicher Landes bietet sie Verzällcher mit hochdeutscher Übersetzung. Zudem vermittelt Eva Behrens-Hommel Erstaunliches anhand von Sagen und Überlieferungen des Jülicher Landes. Nicht nur Bockreiter trieben hier ihr Unwesen, auch Zubbelsdeer und Fürmann verbreiten Angst und Schrecken in Jülichs sumpfigen Niederungen.

Dieser Termin fällt fast auf den Tag genau auf den 10. Geburtstag, so dass ein Rückblick auf die erste Dekade Bestandteil der Februarveranstaltung ist. Das Kulturcafé am Morgen öffnete erstmals am 4. Februar 2004. Zu Gast war Margret Hanuschkin, die gerade erst wieder im Dezember 2013 referierte, mit dem Thema „Ein Winter auf Mallorca“. Dies war der Anfang einer vielseitigen Kulturreihe und einem guten Frühstück, das den Veranstalterinnen noch immer Freude macht.

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In dieser Zeit hat das Team, zu dem auch Heidi Brechtken, Inge Krasser, Silvia Obiera, Traudl Pofahl, Betty Stockhausen und Elke Winkelbrandt gehören, das kulturelle Leben in Jülich bereichert. So präsentierte das Kulturcafé viele unterschiedliche Referentinnen und Referenten, zu dessen Höhepunkten sicherlich Margret Hanuschkins Vortrag zum 200. Todestag von Friedrich Schiller, „Billie Holiday“ mit Pfarrerin Susanne Bronner, „Ein Leben im Widerstand – Harald Poelchau“ mit Hans Stenzel sowie „Leben und Werk der Marie Curie“ mit Rosemarie Förthmann gehören.

Das Kulturcafé am Morgen öffnet jeden ersten Mittwoch im Monat von 9.30 bis 11.30 Uhr. Ein Kostenbeitrag von 5 Euro für Frühstück und Kultur wird erhoben. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


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