Jülicher Wasserturm als „höchstwahrscheinlicher Übeltäter“
Von Redaktion [05.12.2013, 09.28 Uhr]

„Alle vorliegenden Untersuchungsergebnisse sprechen für den Wasserturm Stetternich als Quelle der coliformen Keimbelastung“, fasst Paul Gormanns, Technischer Leiter der Stadtwerke Jülich GmbH (SWJ) die Untersuchungs-Ergebnisse externer Labore zusammen. Diverse Proben waren in den letzten Tagen sorgfältig untersucht worden. Auch eine umfangreiche Stamm-Typisierung war vorgenommen worden. Es galt, den Verursacher der Keimbelastung des Trinkwassers zu finden, das Teile von Jülich und Titz verunreinigt hatte. Resultat der Ergebnisse: der Wasserturm ist höchstwahrscheinlich der Verursacher. Er war bereits zu Beginn der Suche als eine Vorsichtsmaßnahme durch die SWJ-Verantwortlichen von der Wasserversorgung abgetrennt worden.

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„Bereits seit Tagen sind alle genommenen Proben frei von coliformen Keimen“, betont Paul Gormanns. „Die von uns durchgeführten Maßnahmen haben schnell ihre Wirkung gezeigt.“ Die SWJ hatte sofort nach Bekanntwerden der Keimfunde ihr Wassernetz in den betroffenen Gebieten intensiv gespült und das Trinkwasser – in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Kreises – gechlort. Die Anforderungen der Trinkwasserverordnung sind erfüllt.

Nach Abstimmung mit dem Gesundheitsamt wird die Chlorung zu Beginn der kommenden Woche beendet. Das Trinkwasser wird weiterhin bakteriologisch untersucht.


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