Jülich und Philips bauen neuen Pflanzen-PET-Scanner
Von Redaktion [07.12.2013, 08.09 Uhr]

  Prototyp eines PET-Scanners von Philips mit den neuen DPC-Detektoren Quelle: Philips Digital Photon Counting

Prototyp eines PET-Scanners von Philips mit den neuen DPC-Detektoren Quelle: Philips Digital Photon Counting

Das Forschungszentrum Jülich und die Philips Technologie GmbH haben vereinbart, gemeinsam den Prototyp eines neuartigen Positro-nenemissionstomografen für die Pflanzenforschung zu entwickeln. Die Positronenemissionstomografie, kurz PET, hilft nicht nur in der Medizin, Stoffwechselvorgänge im Organismus sichtbar zu machen. Wissenschaftler im Jülich Plant Phenotyping Centre (JPCC) setzen das bildgebende Verfahren in modifizierter Form dazu ein, um damit den Transport von Kohlenstoff in Pflanzen zu untersuchen. Mit dem neuen PET-Scanner wird auch ein wichtiger Beitrag für das Deutsche Pflanzen Phänotypisierungs-Netzwerk (DPPN) geleistet.

Die Zusammenarbeit mit Philips zielt darauf ab, einen Pflanzen-PET-Scanner unter Verwendung neuartiger Detektoren (sogenannte Digital Photon Counter, kurz DPC) aufzubauen. Das neue Gerät wird über eine deutlich höhere Empfindlichkeit und eine bessere räumliche Auflösung verfügen als das bisherige System und die Auswertung von Transportprozessen bei sehr kurzen Messzeiten ermöglichen.

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Dazu werden Physiker und Ingenieure des Jülicher Zentralinstituts für Engineering, Elektronik und Analytik (ZEA) die Mechanik und Elektronik des mit von Philips bereitgestellten Komponenten zu bauenden Prototyps gemeinsam mit den Pflanzenforschern des Instituts für Bio- und Geowissenschaften an die Erfordernisse für die Untersuchung von Pflanzen anpassen. Dabei gilt es insbesondere, elektronische Komponenten sowie die zugehörige Firm- und Software für eine schnelle Datenauslese zu entwickeln, um die dynamischen Transportprozesse in Pflanzen und deren Reaktion auf Umweltbedingungen quantitativ zu bestimmen.


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