St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich als lokales Traumazentrum anerkannt
Von Kaya Erdem [09.12.2013, 07.48 Uhr]

Das St. Elisabeth-Krankenhaus in Jülich ist als lokales Traumazentrum anerkannt worden. Dr. med. Klaus Hindrichs, Chefarzt der Abteilung für Allgemein- Viszeral- und Unfallchirurgie, und sein Team erhielten von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und der Zertifizierungsstelle Diocert die Bestätigung, dass die Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzten nach den Kriterien des Traumanetzwerkes DGU erfüllt und nachgewiesen wurden. Dr. Hindrichs freut sich über die Auszeichnung: „Unser Ziel ist die bestmögliche Versorgung von Unfallbetroffenen rund um die Uhr.“ Das lokale Traumazentrum im St. Elisabeth-Krankenhaus wurde im Traumanetzwerk Regio Aachen zertifiziert. Ziel des Netzwerkes ist es, Verletzte schnellstmöglich in das für ihre Verletzung passende Krankenhaus zu bringen. Generell sollten die Patienten ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht werden. Ist dies nicht möglich, da ein Krankenhaus überfüllt ist oder keine Spezialabteilung hat, wird der Verletzte regional über überregional untergebracht. Dafür steht das Traumanetzwerk Euregio Aachen.

Welche Vorteile hat der Patient durch das Netzwerk? Im lokalen Traumazentrum im St. Elisabeth-Krankenhaus wird nach einheitlichen personellen, strukturellen und organisatorischen Voraussetzungen gearbeitet. Die Behandlung erfolgt umgehend nach standardisierten Behandlungsabläufen und Verlegungskriterien in der Frühphase der Schwerverletztenversorgung auf Basis von Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. „Dazu haben wir das gesamte Team, welches die Erstversorgung in der Zentralen Patientenaufnahme im Schockraum übernimmt, umfangreich geschult“, so Hindrichs.

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. Kritische, lebensbedrohliche Situationen erfordern wichtige Entscheidungen in kürzester Zeit. „Aus diesem Grund wurden und werden unsere Ärzte und Pflegekräfte weiterhin nach dem ATLS (Advanced Trauma Life Support) und ATCN (Advanced Trauma Care for Nurses) Standard geschult“, so Hindrichs weiter. Auch die Rettungskräfte am Unfallort arbeiten nach diesem standardisierten Verfahren. Im Schockraum werden schwerverletzte Patienten in enger Zusammenarbeit mit der Chirurgie und der Anästhesie zunächst stabilisiert, dann erfolgt die weitere Diagnostik, z.B. Computertomographie oder Röntgendiagnostik.

Herr Dr. med. Klaus Hindrichs ist Leiter der Abteilung Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich. Er ist zugelassener D-Arzt, Facharzt für Allgemeinchirurgie, Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie, Spezielle Viszeralchirurgie und Leitender Notarzt. In der Abteilung werden insgesamt 3 Fachärzte für Unfallchirurgie vorgehalten. Am Krankenhaus befindet sich ein Notarztstandort, der 24 Stunden am Tag besetzt ist.


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