Christian Preutenborbeck

Jülicher Verwaltungsleiter feiert 25jähriges Dienstjubiläum
Von Johannes de Kleine [05.12.2013, 07.35 Uhr]

Zwei die sich verstehen: Superintendent Jens Sahnig (l) und "sein" Verwaltungschef, Christian Preutenborbeck

Zwei die sich verstehen: Superintendent Jens Sahnig (l) und "sein" Verwaltungschef, Christian Preutenborbeck

„Es ist wunderbar, mit Ihnen zusammenzuarbeiten. Ich kann mich auf Sie immer und in allen Bereichen zu 100 Prozent verlassen. Es tut gut, Sie an meiner Seite zu wissen. Danke für ihre Unterstützung in manchmal sehr aufregenden Zeiten!“ Diese warmen Worte hatte Superintendent Jens Sahnig für seinen Silberjubilar Christian Preutenborbeck. Der Verwaltungsleiter feierte jüngst sein 25jähriges Dienstjubiläum in Jülich.

Superintendent Sannig verstand es, in seiner Dankesrede Humor und Ernst so zu verbinden, dass eine fröhliche Feierstimmung ohne Sentimentalität aufkommen konnte. Im eher ernsten Teil seiner Ausführungen schilderte er Arbeit und Arbeitsweise des zu Ehrenden, die sich nicht nur auf den Kirchenkreis Jülich beschränke: Er bringe sich in alle Bereiche, in denen er auf Ebene der Landeskirche, als Landessynodaler und als Mitglied des Finanzausschusses, aber auch in seiner Funktion als Vorsitzender des Berufsverbandes für Verwaltungsangestellte tätig sei, kritisch konstruktiv, streitbar und beharrlich ein.

„Immer mit seiner bekannt hartnäckigen Art, aber immer mit viel Charme und Freundlichkeit, nie persönlich verletzend, immer den Menschen zugewandt, so wie wir ihn aus der Arbeit bei uns kennen. Seine Art, mit der er alle Dinge immer offen und transparent anspricht, ohne zu taktieren oder mit Informationen hinter dem Berg zu halten, seine Fachlichkeit und seine besonderen Fähigkeiten, komplexe Zusammenhänge verständlich zu machen und Menschen mitzunehmen, schätzen ganz viele Menschen der rheinischen Kirche an ihm. Auch seine Kritiker in der Sache. Aber alle schätzen seine Persönlichkeit und seine Menschlichkeit. Insbesondere wir im Kirchenkreis Jülich haben dafür heute einmal ausdrücklich zu danken.“

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Die Kolleginnen und Kollegen brachten ihrem Chef ein zweigeteiltes Ständchen. In bewährter Weise hatten sie bekannte Melodien und Texte adaptiert.

Die Kolleginnen und Kollegen brachten ihrem Chef ein zweigeteiltes Ständchen. In bewährter Weise hatten sie bekannte Melodien und Texte adaptiert.

Christian Preutenborbeck sei zusammen mit der gesamten Verwaltung zu 100% ein Streiter für die Beschlüsse der Jülicher Kreissynode, die sich dem Konziliaren Prozess für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung verpflichtet weiß. Verwaltung, so betone Christian Preutenborbeck immer, habe dienende Funktion. Sie sei nie Selbstzweck. Sondern sie diene der Erfüllung dessen, was uns aufgetragen sei: Alle Welt wissen zu lassen die frohe Botschaft des Evangeliums. Damit Menschen darin Heil für sich und für andere finden. Der Jubilar verkörpere das in seiner Person und in seiner Arbeit, in seiner Auffassung vom Amt des Verwaltungsleiters, in seinem Umgang mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und in seiner Zugewandtheit zu den Menschen, denen die Verwaltungsarbeit dient. Für alle habe er immer ein offenes Ohr.

Die Kolleginnen und Kollegen brachten ihrem Chef ein zweigeteiltes Ständchen. In bewährter Weise hatten sie bekannte Melodien und Texte adaptiert. So trugen sie - passender Weise mit dunklen Sonnenbrillen bewehrt- einen von Heino gecoverten Song der „Fantastischen Vier“ in einer Jülicher Fassung vor, in dem sie die kirchliche Abkürzungswut sinnfällig vorführten. Die Vorlage für den zweiten Song lieferte die Spider-Murphy-Gang. Aus dem Skandal um Rosi wurde ein viel umjubeltes „Hoch auf Preuti“. Natürlich durften Hinweise auf seine Hobbies nicht fehlen: WDR 4 hören und LKW fahren. Dass der Chor vom „Jülicher Verwaltungsglück“ singen konnte, daran haben Christian Preutenborbeck und seine Mitarbeitenden intensiv und erfolgreich gearbeitet.

Die meisten Gäste hatten dem Jubilar bereits persönlich ihre Glückwünsche ausgesprochen. Pfarrer Mathias Schoenen, Vorsitzender des synodalen Finanzausschusses, überbrachte Grüße und Segenswünsche der Kirchengemeinden und seines Ausschusses. Er dankte dem Verwaltungsleiter für Kompetenz, Freundlichkeit und Offenheit. Er äußere klar seine eigene Meinung, lasse aber auch die Meinungen anderer gelten. Das Wohl der Sache und das Wohl seiner Mitarbeitenden liege ihm am Herzen; dazu gehöre, dass er sich bei Bedarf vor seine Kolleginnen und Kollegen stelle.
Pfarrerin Susanne Rössler dankte in Vertretung für den Dürener Verwaltungschef Ulf Opländer für gute Kooperation zwischen den Verwaltungen in Jülich und Düren.

Christian Preutenborbeck, seit 25 Jahren im Dienst der Kirche und davon 10 Jahre in Jülich tätig, dankte für Gratulation und gute Wünsche. Ein besonderer Dank galt seinen Eltern und seiner Ehefrau für die hervorragende Unterstützung. Ebenfalls ein besonderer Dank an alle Kolleginnen und Kollegen im Verwaltungsamt. Sein Arbeitsstil komme von Herzen, so ließ er wissen. Und er schloss: „Ich bin froh, dass ich hier bin und freue mich auf die nächsten Jahre!“


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