Jülich: Die Tür zu einer menschlicheren Welt
Von Arne Schenk [10.10.2013, 07.47 Uhr]

Man brauche Türen, um sich sicher zu fühlen, um zur Ruhe zu kommen und ungestört tun zu können, wonach einem ums Herz ist, bekräftigte Claudia Konnert, Pfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Jülich, jüngst während der Konfirmation in der Christuskirche. Türen böten Schutz und genau diesen biete auch Jesus Christus, wenn er nach Johannes 10,9 spricht: „Ich bin die Tür! Wer durch mich eintritt, wird gerettet werden: Er wird ein- und ausgehen und Weide finden.“

Die Konfirmanden vor der Christuskirche im Herbst 2013

Die Konfirmanden vor der Christuskirche im Herbst 2013

Gemeinsam mit ihrem Kollegen Pfarrer Horst Grothe stellte Pfarrerin Konnert den Konfirmanden die Frage, ob sie bereit seien, als Christinnen und Christen zu leben, so gut sie können und sich auf ihrem Lebensweg von Gottes Willen leiten lassen. „Ja, mit Gottes Hilfe“, bestätigten Lukas Bickar, Tobias Draheim, Friederich Ebel, Konrad Ebel, Colin Göths, Viktoria Kißner, Christian Küpper, Celina Mandelartz, Noah Richter, Sarah Rieck, Nico Schulze, Nico Schwab, Melvin Steeg, Tim Tauber, Jan Weiss und Marc Weiss.

Gleich mehrere Jugendliche hatten sich als Konfirmationsspruch „Liebet eure Feinde, segnet die, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen!“ ausgesucht. Dies sei ein weiterer Aspekt, wenn Jesus sich mit einer Tür vergleiche, denn er führe auch immer wieder zu den anderen Menschen hin in den Kampf um eine bessere, menschlichere Welt, betonte Pfarrerin Konnert.

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So könnten die Konfirmanden etwas gegen die Gnadenlosigkeit und Brutalität in der Gesellschaft beitragen, dass auch Menschen, die es schwer hätten, nicht auf der Strecke blieben und Traurige nicht verzweifeln müssten. Sie forderte die Konfirmanden dazu auf, ihre Charakterzüge wie Feinfühligkeit, Gerechtigkeitssinn, Witz, Intelligenz, Kreativität und auch ihren Widerstand, so wie sie diese bei ihnen während der Konfirmandenzeit erlebt hätte, auch weiterhin zu gebrauchen.


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