Sitzung am Montag, 7. Oktober

Jülicher „PuB“ hat Mammutprogramm
Von tee [02.10.2013, 08.34 Uhr]

Mit einer Fülle von Themen startet der Jülicher Planungs-, Umwelt- und Bauausschuss (PuB) am Montag, 7. Oktober, in seine erste Sitzung nach der Sommerpause: Die WoGe möchte eine neue Seniorenwohnanlage bauen, Gutachten zu Lehrschwimmbecken liegen vor, das Nutzungskonzept im Realschulbau für die Zeit „2014+“ steht auf der Tagesordnung, die Umgestaltung von Schlossplatz und Marktplatz - und das ist nur ein Ausschnitt der Themenliste.

Die Sitzung startet um 18 Uhr im Großen Sitzungssaal des Neuen Rathauses, Große Rurstraße 17, mit dem Thema Lehrschwimmbecken in Koslar und Welldorf . Vorgestellt wird hierzu unter anderem das Gutachten über die Bewertung der vorhandenen Wasseraufbereitungsanlagen. Es wird in der Sitzung von Dipl.- Ing. Mersmann von der Firma btplan vorgestellt.

Ein weiterer Vortrag erwartet die Ausschussmitglieder über die Absicht des evangelischen Kirchenkreises Jülich, das Grundstück des ehem. Friedhofes an der Linnicher Straße zu erwerben und mit einem Verwaltungsgebäude zu bebauen. Offenbar in direkter Nachbarschaft der Seniorenwohnanlage „An der Zitadelle“ möchte die WoGe eine weitere Seniorenwohnanlage bauen. Hierzu wird Prof. Aldinger die Pläne vorstellen.

Mobilität ist ein weiteres Feld, dass der PuB beackert: Christoph Göddecke von der Rurtalbahn GmbH wird in einem kurzen Vortrag über den Stand der Errichtung eines neuen Haltepunktes der Rurtalbahn in Jülich, „An den Aspen“ berichten.

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Diskutiert werden wird auch über einen Bürgerbus für Jülich. Zur Resonanz der Info-Veranstaltung am 28. September wird sicher etwas zu hören sein. Allgemein ist die Verwaltung aber laut Sitzungsvorlage der Auffassung, dass derzeit noch zu wenige Rückmeldungen vorliegen, um das Konzept weiter zu verfolgen. Ziel sind mindestens 150 Rückmeldungen bis Ende November 2013. Schließlich geht es um eine bessere Anbindung des Nordviertels durch die Linie 281. Gerade im Hinblick auf die Schülerkonzentration im Schulzentrum ab 2014 wird seitens der Stadt Handlungsbedarf gesehen.

Wie mit veränderten Situationen umgegangen werden soll, steht in weiteren Tagesordnungspunkten zur Diskussion: Die CDU beantragt ein Konzept für die städtischen Friedhöfe, der Zweckverband Entsorgungsregion West (ZEW) will ab 2015 die Altpapiersammlung wieder selbst vornehmen – was sicherlich Konsequenzen für die Vereine hat, die einen Teil ihrer Einnahmen aus dieser Sammlung bestreiten, außerdem geht das Nutzungskonzept Realschule ab 2014, wenn Sekundar- und Realschule den Umzug ins Schulzentrum vollzogen haben, in die dritte Runde. Bereits vor der Sommerpause haben sich die politischen Vertreter damit beschäftigt, ob VHS, Archiv und Museum die leerwerdenden Räume nutzen sollen. In der ersten Schulausschussitzung war es ebenfalls Thema.

Umgestaltungen des Schlossplatzes und des Marktplatzes werden ebenfalls diskutiert. Die „Umgestaltung“ der Artilleriestraße firmiert unter dem TOP „Erneuerung Gehweg“ Artilleriestraße. Um den durch Wurzelwerk arg mitgenommenen Bürgersteig dauerhaft stolperfrei zu machen, will die Stadt – wie bereits in der Kartäuserstraße - die japanischen Kirschen fällen. Ersatzpflanzungen sollen die Rodung optisch auffangen.


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