Jülich: Reinraum für die Informationstechnologie der Zukunft
Von Redaktion [02.10.2013, 08.00 Uhr]

Im Forschungszentrum Jülich wird zum "Tag der Neugier" eines der modernsten Nanoelektronik-Labore Europas eröffnet: die Helmholtz Nanoelectronic Facility (HNF). NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat das 25 Millionen Euro-Projekt mit Dr. Karl-Eugen Huthmacher, dem Aufsichtsratsvorsitzenden des Forschungszentrums Jülich, und mit dem Vorstandsvorsitzenden des Forschungszentrums, Prof. Achim Bachem, an seine künftigen Nutzerinnen und Nutzer übergeben.

Die Helmholtz Nanoelectronic Facility ist die zentrale Technologieplattform für Nanoelektronik der Helmholtz-Gemeinschaft. Sie ist ein modernes Reinraumzentrum, wo Forscherinnen und Forscher künftig auf rund 1000 Quadratmetern Materialien, Prozesse und Strukturen im Nanometerbereich für die nächste Generation der Halbleiter in den Chips von übermorgen entwickeln. 11,6 Millionen Euro hat die Helmholtz-Gemeinschaft ist das Reinraumgebäude investiert, 13,6 Millionen Euro in die wissenschaftliche Infrastruktur des Gebäudes.

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Geräte im Wert von weiteren zehn Millionen Euro wurden bereits im Vorfeld durch Projekte beim Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.

Die HNF ist eine europaweit einzigartige Forschungsinfrastruktur zur Erforschung, Herstellung und Charakterisierung von Nano- und atomaren Strukturen für die Informationstechnologie. Sie steht Universitäten, Forschungsinstitutionen und der Industrie offen. Schwerpunkt der Arbeit an der HNF ist die „Grüne Informationstechnologie“ der Zukunft: Dabei geht es um die ressourcenschonende Nutzung von Energie durch Effizienzsteigerung in der Informationstechnologie. Fortschritte auf diesem Gebiet sind wichtig, weil der Energiebedarf elektronischer Schaltungen und Anwendungen rasant wächst und derzeit bereits bei etwa zehn Prozent des bundesweiten Stromverbrauchs liegt.


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