Aus dem Polizeibericht

Auto prallte bei Bourheim gegen Sattelzug
Von Redaktion [01.10.2013, 16.22 Uhr]

Bei einem Wendemanöver in der Dunkelheit wurden am frühen Dienstagmorgen auf der L 238 in Höhe von Bourheim zwei Menschen verletzt. Ein Autofahrer musste laut Polizeibericht durch die Feuerwehr mit schwerem Gerät aus seinem Fahrzeugwrack gerettet werden.

Kurz nach 5.30 Uhr, so die bisherigen Feststellungen der Polizei, war die 51 Jahre alte Fahrerin eines Sattelzuggespanns (Zugmaschine und Anhänger) auf der L 238 von Jülich in Richtung Eschweiler unterwegs. Da die in Varel wohnhafte Frau sich allerdings verfahren hatte, wie sie später mitteilte, suchte sie nach einer Wendemöglichkeit.

Vor der Ortseinfahrt ordnete sie sich deswegen mit dem Lkw-Gespann auf der Linksabbiegerspur ein, um dann festzustellen, dass sie in eine schmale Dorfzufahrt abbiegen würde. Sie änderte darum spontan ihr Vorhaben und lenkte den Sattelzug nicht in die Einmündung hinein, sondern wieder nach rechts auf die L 238 in Fahrtrichtung Eschweiler zurück.

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Fatal für einen 49 Jahre alten Auto-Fahrer aus Inden: Er fuhr frontal gegen den leicht schräg vor ihm auftauchenden Anhänger des Gespanns. Dabei wurde der Wagen schwer beschädigt und rutsche noch einige Meter weit, ehe er zum Stillstand kam.

Die Feuerwehr musste den im Auto eingeklemmten Mann befreien, ehe er zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden konnte. Durch die zersprungen Scheibe selbst befreit hatte sich der Hund des Indeners. Er wurde zwei Stunden später von der Feuerwehr auf einem Feld aufgegriffen und der Familie übergeben. Er war offenbar mit dem Schrecken davon gekommen.

Die 51-Jährige wurde leicht verletzte und konnte nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus später wieder verlassen.

Die Gesamtsachschadenshöhe des Unfalls wird auf etwa 7000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf dauern weiter an.


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