Jülicher Expertise für den Welt-Klimareport
Von Redaktion [01.10.2013, 08.02 Uhr]

In Stockholm wurde am Freitag, 26. September, der erste von drei Teilen des neuen Berichts des Welt-Klimarats vorgestellt. Das Dokument behandelt die naturwissenschaftlichen Grundlagen des Klimawandels. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich waren mit ihrer Expertise als Gutachter gefragt.

So zählte Dr. Rolf Müller vom Jülicher Institut für Energie- und Klimaforschung, Bereich Stratosphäre (IEK-7), zu den Wissenschaftlern, die vom Weltklimarat (Intergovernmental Panel on Climate Change, IPCC) damit beauftragt wurden, die Beiträge der beteiligten Autoren in einem mehrstufigen Begutachtungsverfahren wissenschaftlich zu bewerten. Der Physiker erforscht unter anderem, wie sich Ozonschicht und Klimawandel wechselseitig beeinflussen und arbeitet an Modellen, die zuverlässige Prognosen über die Ozonschicht in einem sich wandelnden Klima geben.

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Auch Dr. Martina Krämer aus der Jülicher Stratosphärenforschung wurde als Gutachterin vom IPCC angefragt. Die Meteorologin beschäftigt sich mit Eiswolken, die bisher wenig erforscht, deren Eigenschaften aber sehr wichtig für zuverlässige Klimamodelle sind. Deshalb enthält der neue IPPC-Teilbericht I auch erstmals ein Kapitel, das sich dem Einfluss von Wolken und Aerosolen auf den Klimawandel widmet.

Am fünften IPCC-Sachstandsbericht arbeiten seit 2008 mehr als 2000 Experten. Er soll eine Übersicht des aktuellen Wissens zu naturwissenschaftlichen, technischen und sozioökonomischen Aspekten des Klimawandels bieten und sie aus wissenschaftlicher Sicht bewerten. Teil 2 wird im März 2014 in Yokohama, Teil 3 im April kommenden Jahres in Berlin vorgestellt.


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