Programm der 28. Kalenderwoche

Von Liebe, Leid und Leib Im KuBa-Kino
Von Redaktion [05.07.2013, 12.09 Uhr]

Elise und Didier und die Bluegrass-Band

Elise und Didier und die Bluegrass-Band

Erstmal kommen die Zwillinge: Hanni und Nanni, gespielt von Jana & Sophia Münster geistern mit einem prominent besetzten Kollegium in Person von Suzanne von Borsody, Katharina Thalbach, Hannelore Elsner, Barbara Schöneberger, Justus von Dohnány, und Konstantin Wecker am Montag, 8. Juli, ab 17 Uhr durchs Internat und entdecken die große Liebe.

In Teil 3 der Jungmädchen-Geschichte spukt es zum Entsetzten der Französischlehrerin Mademoiselle Bertoux. Nachts sehen sie und Hanni und Nanni eines Nachts auf den Internatsfluren eine Gestalt im purpurnen Kapuzengewand herumschleichen. Gemeinsam mit den englischen Austauschschülerinnen, deren Ankunft freudig auf dem Lindenhof erwartet wird, will man der Sache auf den Grund gehen. Als die angekündigten Mädchen sich allerdings auf Grund eines Versehens als Busladung englischer Jungs entpuppen, sind alle wie vom Donner gerührt – auch Interims-Köchin Daphne Diehl, die eigentlich „ladies“ bekochen wollte.

Nur Mademoiselle Bertoux sieht das Ganze unverkrampft und verpflichtet die Gäste umgehend für die bevorstehende Schulaufführung von Shakespeares „Romeo und Julia“. Die Theaterproben geraten jedoch völlig aus dem Ruder, weil nicht nur Hanni und Nanni sich ausgerechnet beide in den smarten Hauptdarsteller Clyde verlieben, sondern auch die zickige Daniela ein Auge auf den aus England importierten Romeo geworfen hat. Nun setzt sie alles daran, die Julia-Rolle zu ergattern. Außerdem haben die Kids ihre ganz eigenen Vorstellungen von dem in ihren Augen so verstaubten Bühnenklassiker und machen daraus kurzerhand eine coole Dance-Nummer.

Um Liebe verbunden mit Leid geht es ebenfalls am Montag, 8. Juli, am selben Tag in „The Broken Circle“. Was mit der großen Liebe passiert, wenn das Wunschkind schwer krank wird erfahren Kinobesucher ab 20 Uhr.

Elise und Didier sind ein ungewöhnliches Paar. Elise hat ein Tattoo-Studio, Didier spielt Banjo in einer Bluegrass-Band. Er redet viel, sie hört meistens zu. Er ist ein überzeugter Atheist und ein hoffnungsloser Romantiker, sie schmückt sich mit einem tätowierten Kreuz und steht mit beiden Beinen fest im Leben. Als sie sich kennenlernen, ist es Liebe auf den ersten Blick.
Ihr Glück ist perfekt, als Maybelle geboren wird.

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Nahrung am laufenden Band und trotzdem verhungern weltweit 24 Menschen pro Minute.

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Doch als sie im Alter von sechs Jahren ernsthaft erkrankt, gerät ihre Welt aus den Fugen und all die Wendepunkte ihrer intensiven Beziehung ziehen an ihnen vorbei. Sie erinnern sich an den Zauber des Anfangs, die zunehmende Nähe durch ihre gemeinsame Leidenschaft für Bluegrass-Musik, ihre ungewöhnliche Hochzeit, die unerwartete Schwangerschaft und schließlich an die Freude nach der Geburt ihrer wundervollen Tochter. Ein vollständiger Kreis des Glücks für ein sehr unkonventionelles Paar ...

Um Leid und Leib dreht sich alles am Mittwoch, 10. Juli, wenn ab 20 Uhr in Kooperation mit Bündnis 90/ Die Grünen der Dokumentarfilm „We feed the World – Essen global“ gezeigt wird.

Tag für Tag wird in Wien gleich viel Brot entsorgt, wie Graz verbraucht. Auf rund 350.000 Hektar, vor allem in Lateinamerika, werden Sojabohnen für die österreichische Viehwirtschaft angebaut, daneben hungert ein Viertel der einheimischen Bevölkerung. Jede Europäerin und jeder Europäer essen jährlich zehn Kilogramm künstlich bewässertes Treibhausgemüse aus Südspanien, wo deswegen die Wasserreserven knapp werden.

Mit „We feed the World – Essen global“ hat sich Erwin Wagenhofer auf die Spur unserer Lebensmittel gemacht. Sie hat ihn nach Frankreich, Spanien, Rumänien, in die Schweiz, nach Brasilien und zurück nach Österreich geführt. Roter Faden ist ein Interview mit Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung.

„We feed the World – Essen global“ ist ein Film über Ernährung und Globalisierung, Fischer und Bauern, Fernfahrer und Konzernlenker, Warenströme und Geldflüsse - ein Film über den Mangel im Überfluss. Er gibt in eindrucksvollen Bildern Einblick in die Produktion unserer Lebensmittel sowie erste Antworten auf die Frage, was der Hunger auf der Welt mit uns zu tun hat. Zu Wort kommen neben Fischern, Bauern, Agronomen, Biologen und Jean Ziegler auch der Produktionsdirektor des weltgrößten Saatgutherstellers Pioneer sowie Peter Brabeck, Konzernchef von Nestlé International, dem größten Nahrungsmittelkonzern der Welt.


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