Neue Aufgabe für Jülicher Malteser im Nordkreis
Von Sabine Sausen [28.06.2013, 08.48 Uhr]

Im Rahmen des Katastrophenschutzes des Landes Nordrhein Westfalen gibt es in jedem Kreis Einsatzeinheiten, die bei größeren Schadenslagen den Rettungsdienst unterstützen. Einsätze, wie die Bombenfunde in Jülich oder Titz, haben gezeigt, dass diese Kräfte unersetzlich sind. Vor kurzem wurde der Malteser Jülich gebeten eine solche Einsatzeinheit zu übernehmen.

Bestehend aus den Gruppen Sanitätsdienst, Betreuungsdienst, Technik & Sicherheit steht nun am Standort Jülich sowie Linnich eine Einsatzeinheit für den Ernstfall bereit. Zugführer Daniel Vreydal, als Kopf der Einsatzeinheit, freut sich über die neue Aufgabe: "Der Katastrophenschutz ist seit jeher ein wichtiges Standbein und Tätigkeitsfeld der Malteser in Deutschland."Seit Anfang der 2000er Jahre ist der Katastrophenschutz in NRW reorganisiert und zu einer modernen Ergänzung des Rettungsdienstes umstrukturiert worden. Die Jülicher Malteser freuen sich, seit kurzem nun auch einen Beitrag zur Gefahrenvorsorge des Landes NRW zu leisten.

Zusammen mit drei anderen Einsatzeinheiten aus NRW wurde auch schon der erste große Einsatz gefahren, als man im Juni ins Hochwassergebiet nach Magdeburg alarmiert wurde.

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„So ein mehrtägiger Einsatz wie Magdeburg kommt zum Glück nur alle paar Jahre vor: Aber grundsätzlich sind wir für solche Aufgaben aufgestellt und halten entsprechendes Material und Helfer vor." Die Haupteinsätze sind überwiegend die Unterstützung des lokalen Rettungsdiensts bei größeren Lagen wie Bombenfunde oder größere Unfälle, z.B. mit Bussen. Hierbei zeigt sich auch, wie wichtig die Schnittstelle Rettungsdienst für den Katastrophenschutz ist, um Personal mit kontinuierlicher Einsatzerfahrung vorzuhalten.

Durch den Zuwachs an zahlreichen neuen Aufgaben und der Fuhrparkerweiterung nach Übernahme der Einsatzeinheit gibt es für die ehrenamtlichen Helfer immer genug zu tun. "Uns sind natürlich jederzeit weitere engagierte und motivierte Mitglieder herzlich willkommen." so Daniel Vreydal weiter.

Bei Interesse an einer aktiven Mitarbeit im Ehrenamt erhalten engagierte und motivierte Helfer die Möglichkeit eine kostenlose Ausbildung z.B. zum Rettungssanitäter, zur Fachkraft Technik & Sicherheit oder Fachkraft Betreuungsdienst zu absolvieren. Ebenfalls besteht die Möglichkeit zur Finanzierung von Führerscheinerweiterungen im Rahmen einer Tätigkeit im Katastrophenschutz. Voraussetzung für die Teilnahme ist das Mindestalter von 16 Jahren. Interessierte können sich melden unter: 02461 – 973522 oder kontakt@malteser-juelich.de


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