Nordrhein-Westfalen fördert das Modellprojekt "Schule (er)lebt Forschung"

Jülicher Experiment gegen Bio-Muffel
Von Redaktion [29.06.2013, 08.45 Uhr]

Freude bei (v.l.) JuLab-Leiter Karl Sobotta, Johannes-W. Stollenwerk, Leiter der Anne-Frank-Gesamtschule, Dr. Wilhelm Schäffer, Stellv. Landrätin Elisabeth Koschorreck, Dietmar Nietan MdB und Vorstandsmitglied Sebastian M. Schmidt.

Freude bei (v.l.) JuLab-Leiter Karl Sobotta, Johannes-W. Stollenwerk, Leiter der Anne-Frank-Gesamtschule, Dr. Wilhelm Schäffer, Stellv. Landrätin Elisabeth Koschorreck, Dietmar Nietan MdB und Vorstandsmitglied Sebastian M. Schmidt.

Geldsegen für ein Vorhaben, das Schülerinnen und Schüler für Naturwissenschaften begeistern soll: Dr. Wilhelm Schäffer, Staatssekretär im NRW-Arbeitsministerium, hat im Schülerlabor JuLab des Forschungszentrums Jülich einen Förderbescheid über 120.000 Euro für das Projekt "Schule (er)lebt Forschung" überreicht.

Das Projekt ist als eine Kooperation des Schülerlabors mit drei Schulen aus dem Kreis Düren angelegt – nach einem "Probelauf" mit der Anne-Frank-Gesamtschule Düren-Mariaweiler sollen jetzt noch zwei weitere Partnerschulen gefunden werden. Ziel ist es, Schülerinnen und Schülern durch regelmäßiges Experimentieren im JuLab und im Unterricht die Freude an naturwissenschaftlichen Fächern, besonders an Biologie, zu vermitteln. Damit könnte die spätere Berufswahl positiv beeinflusst werden, so hoffen die Verantwortlichen.

"Mit dem Projekt ´Schule (er)lebt Forschung` wird die Vernetzung des Forschungszentrums mit der Region weiter vorangetrieben. Dafür steht beispielhaft die Arbeit unseres Schülerlabors JuLab mit den Partnerschulen im Kreis Düren", hob Prof. Sebastian M. Schmidt, Mitglied des Vorstands des Forschungszentrums Jülich, hervor.

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"Schule (er)lebt Forschung" ist auf zwei Jahre angelegt, soll in dieser Zeit rund 400 Schülerinnen und Schülern zugute kommen. Das Gesamtvolumen des Projekts beträgt 240.000 Euro, von denen das Land NRW und das Forschungszentrum jeweils die Hälfte beisteuern. Auch Unternehmen aus der Region beteiligen sich an dem Projekt.

Staatssekretär Schäffer betonte vor allem die Bedeutung des Projekts für die langfristige Entwicklung des Wissenschaftsstandorts Nordrhein-Westfalen: "Praxisorientierter Schulunterricht und Experimentiertage hier im Forschungszentrum machen Wissenschaft und Forschung erlebbar. Dadurch werden sicher viele Schülerinnen und Schüler ihre berufliche Perspektive erweitern, sagte Schäffer. Der wachsende Fachkräftemangel in Naturwissenschaft und Technik könne nur behoben werden, wenn es gelänge, junge Menschen frühzeitig für diese Themen zu begeistern.

Dabei unterstützt das Schülerlabor JuLab die Partner in den Schulen unter anderem mit einem "Experimentierkoffer", bietet Lehrerfortbildungen und Unterrichtsbegleitung an. "Außerdem vermitteln Exkursionen in Institute des Forschungszentrums und die Begegnung mit Wissenschaftlern, wie spannend Forschung ist und welche beruflichen Möglichkeiten sich gerade in Jülich für junge Menschen bieten", so JuLab-Leiter Karl Sobott


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