Jülicher "fairkauf" feiert 5-jähriges
Von tee [27.06.2013, 17.07 Uhr]

Mit Geschäftsführer Dirk Hucko und Propst Wolff feierte das "fairkauf"-Team sein 5-jähriges Bestehen.

Mit Geschäftsführer Dirk Hucko und Propst Wolff feierte das "fairkauf"-Team sein 5-jähriges Bestehen.

Der Start des Jülicher „fairkauf“ war im wahrsten Sinne stürmisch: Kurz vor der Eröffnung kämpfte das Team in der Großen Rurstraße mit den Überschwemmungsschäden des großen Unwetters von 2008. Das ist Geschichte: Heute ist der Secondhand-Laden in ruhige Fahrwasser eingekehrt und fest etabliert.

Sieben Engagierte machten den Anfang und wagten mit Sylvia Karger-Kämmerling vom Caritasverband Düren-Jülich den Start von „fairkauf“. Heute ist der Stamm auf 19 Mitarbeiterinnen angewachsen. 6000 Stunden ehrenamtlichen Dienst, so rechnet die Koordinatorin Karger-Kämmerling vor, haben die Damen während der Öffnungszeiten geleistet, beim Auf- und Einräumen, Sortieren der Kleider- und Sachspenden und Auszeichnen der Waren. „Das sind die Stunden, von denen ich weiß! Ich bin überzeugt, dass es noch viel mehr Zeit ist, in die ihr Euer Herz, Eure Verbindlichkeit, Organisationsgeschick, Geduld, Teamgeist, Gestaltungsgeschmack und viele andere Talente im und für den fairkauf einbringt.“

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98 Prozent der fairkauf-Nutzer sind Stammkunden. Zwischen 80 bis 100 von ihnen kommen je Öffnungstag. „Es war gut dort zu sein, wo die Menschen sind und wo man die Caritas sieht“. betonte Geschäftsführer Dirk Hucko, der als Gratulant gekommen war. Es sei eine gute und richtige Entscheidung gewesen, mit dem „fairkauf“ in die Innenstadt zu gehen.

Manche kämen, so Sylvia Karger-Kämmerling, um ein „Schnäppchen“ zu machen, andere seien darauf angewiesen, ihren Einkauf zu kleinen Preisen im „fairkauf“ zu bewerkstelligen. Gefeilscht, das stellte die „Chefin“ klar, wird aber auf gar keinen Fall – auch, wenn es einige Kunden immer wieder mal versuchen.

In den ersten Monaten hat die Propsteigemeinde den fairkauf finanziell unterstützt. Im Laufe des ersten Jahres konnten die Kosten gedeckt werden. Inzwischen wird ein Überschuss erwirtschaftet, der von der Belegschaft gespendet wird. Unterstützt wurden das Eltern-Kind-Projekte des SKF und die Kinderstadtranderholung des Caritasverbandes.


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