Patenprojekt

Jülich: Gewinn für "große und kleine" Schirmerschülern
Von Redaktion [21.06.2013, 07.30 Uhr]

Schulneulinge haben es manchmal schwer, sich in die neue Umgebung einzugewöhnen. Um es den Schüler an der Schirmerschule etwas leichter zu machen, wurde das Patenprojekt ins Leben gerufen. Ein Schuljahr lang begleiten Fünftklässler ihre Patenkinder.

Die Paten bieten Unterstützung in den Pausen und auf dem Weg zum Schulbus an. In der Eingewöhnungsphase lernen sich die Schüler zunächst kennen. Später unternehmen die Paten mit ihren Schützlingen etwas, etwa Gruppenspiele, Bastelaktionen, Entspannungsangebote, Gesellschaftsspiele und Feste zu verschiedenen Anlässen und Theater.

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Nicht nur die Schulneulinge profitieren von dem Patenprojekt. Die älteren Schüler lernen Verantwortung zu übernehmen, eigenen Ideen umzusetzen, Aktionen zu planen und anzuleiten. Bei Streitigkeiten in den Pausen bringen sie sich als Schlichter ein und kümmern sich um die Kinder, denen der Kontaktaufbau zu anderen Schülern schwer fällt. Für ihr Engagement erhalten die Paten ein Zertifikat der Schule.

Die Erfahrungen zeigen, dass das Projekt eine Bereicherung für alle Beteiligten ist und soll daher zur Dauereinrichtung werden.So beginnt Yvonne Töpfer, Schulsozialarbeiterin an der Schirmerschule schon vor den Sommerferien mit der Ausbildung der nächsten Paten.


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