Forschung

Jülich: Drängler bekommen 50 Euro
Von Redaktion [15.06.2013, 08.00 Uhr]

Experiment im Vorgänger-Projekt Hermes: T-Kreuzung. Quelle: Forschungszentrum Jülich

Experiment im Vorgänger-Projekt Hermes: T-Kreuzung. Quelle: Forschungszentrum Jülich

Das Forschungszentrum Jülich sucht noch Teilnehmer für das weltweit größte Experiment zur Fußgängerdynamik. Auf dem Gelände der Messe Düsseldorf wollen Wissenschaftler am Samstag, den 22. Juni, die Bewegungen von bis zu 1.000 Fußgängern aufzeichnen. Ziel ist es, die Entstehung von Staus und Gedränge besser zu verstehen und so die Sicherheit von Großveranstaltungen zu erhöhen.

Eine der größten Gefahren für die Besucher von Fußballspielen oder Konzerten geht nicht von äußeren Unglücken wie einem Feuerausbruch aus, sondern vom Gedränge. Regelmäßig kommt es zu Unfällen, weil die Menschenmassen außer Kontrolle geraten.

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Mithilfe der Experimente im Projekt BaSiGo möchten Wissenschaftler des Jülich Supercomputing Centre (JSC) herausfinden, wie man solche Unglücksfälle besser verhindern kann. Die Fußgänger werden sich in einer Halle der Messe Düsseldorf in unterschiedlichen Aufbauten auf engstem Raum bewegen, während die Forscher den Laufweg jedes Einzelnen mit einer speziell hierfür entwickelten Videotechnik aufzeichnen. Die Teilnehmer erhalten ein Tageshonorar von 50 Euro.

Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular unter: http://www.fz-juelich.de/basigo-experimente


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