Friseure starten zum Stadtfest 5. Benefizaktion

Kinder machen in Jülich guten Schnitt
Von tee [24.05.2013, 08.21 Uhr]

Auf großen Andrang beim Benefiz-Haareschneiden freuen sich die Friseure.

Auf großen Andrang beim Benefiz-Haareschneiden freuen sich die Friseure.

Wenn sich Freude an der Arbeit, Gemeinschaftssinn und ein guter Zweck verbinden, dann sind ideale Voraussetzungen für gutes Gelingen geschaffen: Zur fünften Auflage ihrer Benefizaktion haben sich Figaro Klaus, Hair Line Haarstudio, Körfer Friseur und Shop, Martina's Haaratelier und Modern Hair Anja Mundt erneut zusammen gesetzt und Pläne geschmiedet. Zum Stadtfest am 2. Juni heißt es beim verkaufsoffenen Sonntag ab 13 Uhr: „Bitte Platz nehmen!“

Die Profis greifen viereinhalb Stunden lang zu Schere und Kamm und schneiden Kindern gegen eine Mindestspende von 5 Euro die Haare. „Zu Stoßzeiten“, erinnert sich Frank Körfer, „waren in den letzten Jahren fünf bis sechs Stühle an einem Standort besetzt.“ Er hatte die erste Aktion gemeinsam mit Klaus Hildebrand angestoßen und bei den Kolleginnen sofort Unterstützung gefunden. „Die Aktion wäre aber nicht zu schaffen, wenn sich unsere Mitarbeiter an diesem Tag nicht auch unentgeltlich engagieren würden“, betont Klaus Hildebrand.

Diesmal, so haben die Friseure entschieden, geht der Erlös ohne Abzüge an die Innecken-Prüss-Stiftung. Seit ihrer Gründung durch Marie-Theres Innecken-Prüss und ihren Ehemann Hartmut Prüss schüttet die Stiftung seit 2006 alljährlich die Zinsen aus dem Stiftungskapital, Spendengelder und weitere Zuwendungen an Vereine und Institution in der Region Düren-Jülich aus.

Werbung

Zweck der Stiftung ist laut Satzung die Förderung der Altenhilfe, des Tierschutzes sowie mildtätiger Zwecke. Ziel der Stiftung ist es, bedürftigen Menschen und Tieren in Not zu helfen und auch das Zusammenleben von Mensch und Tier im Alter zu fördern.

Unter anderem gehörten zu den Nutznießern der Verein „Tiere als therapeutische Begleiter“, der eine enge Kooperation mit der Schirmerschule pflegt, und der Verein „Kleine Hände“, der sich um Kinder, Mütter und Väter in Notlagen kümmert. Die Summe aus der Benefizaktion der Friseure soll gerade Vereinen und Institutionen zugute kommen, die sich in der Kinderarbeit stark machen. Ein siebenköpfiger Stiftungsrat um Ehepaar Marie-Theres Innecken-Prüss und Hartmut Prüss entscheidet gemeinsam über die Vergabe der Mittel.

Sowohl am Freiluft-Friseur-Standort Kleine Rurstraße als auch in der Poststraße werden Vertreter der Stiftung parat stehen. Sie werden einerseits den Friseuren den Rücken frei halten und die Spenden annehmen, andererseits die Zeit für Informationen und Gespräche nutzen. Der Verein „Kleine Hände“ bietet Hilfesuchenden Sachleistungen für Kinder vom Babybett bis Bekleidung und Spielwaren, finanzielle Überbrückungshilfe in akuten Notlagen und mit Kooperationspartnern wie Jugendamt und SkF unbürokratisch Unterstützung.

Im Vorfeld des Aktionstages sind seit Anfang Mai in den Friseurgeschäften Sparschweine aufgestellt, die sich über eine „Fütterung“ freuen. Die Standorte sind Figaro Klaus, Große Rurstraße 92, Hair Line Haarstudio, Kölnstraße 20 in der Galeria, Körfer Friseur und Shop, Kleine Rurstraße 12 und Martina's Haaratelier, Neusser Straße 7, und Modern Hair Anja Mundt, Poststraße 8.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung