Ordnung für Jülicher Umweltbeirat noch ungeklärt
Von tee [16.05.2013, 21.38 Uhr]

Mit einem Paukenschlag löste sich der Umweltbeirat im März auf. Daraufhin zog der Umwelt-Ausschuss eine Neuordnung an sich, die beim jüngsten Sitzungstermin Thema war. Wie sich an der Diskussion der politischen Vertreter zeigt, ist dies keine einfache Angelegenheit. Eine Entscheidung wurde in den Haupt- und Finanzausschuss und den Rat verwiesen.

Eins steht mehrheitlich fest: Die Rats-Fraktionen entsenden je ein Mitglied mit beratender Stimme in den Beirat. Unstimmigkeit herrscht, welche Vereine und Institutionen für einen Sitz im Umweltbeirat angesprochen werden sollen und wer die letztliche „Hoheit“ hat. Mehrheitlich beschlossen wurde schließlich, dass eine Positivliste erstellt werden solle, nach der die Institutionen eingeladen werden.

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Wie diese dann ihre Vertreter auswählen, wer eine Zuständigkeitsordnung und Geschäftsordnung vorgibt, ist noch unklar. Jürgen Laufs schlug vor, die Organisationsform dem Vorbild des Seniorenbeirates anzupassen. Dies sei bereits in der Vergangenheit Praxis gewesen, erklärte Heinz-Günter Ervens für die Verwaltung. Anders als der Integrationsrat sei der Umweltbeirat nicht als Gremium vom Land verpflichtend festgeschrieben. Es obliege der Entscheidung des Stadtrates.

Nach den letzten 3 Wahlen waren laut Sitzungsvorlage Agenda 21, BUND, DORV, Jülicher Sparsamkeit, Kreis Imker Verein, Landschaftswart, Naturschutzbund Deutschland, Naturschutzverein Koslar e.V. und Terre des hommes vertreten.



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