Wilde 13 segelt von Jülich in den Südkreis
Von Arne Schenk [24.04.2013, 08.40 Uhr]

Abschiedsspiel: Zur letzten Runde im Jugendbus Wilde 13 spielten unter anderem auch Gregor Dürbaum, Tobias Storms, Jens Musche, Bürgermeister Heinrich Stommel und Dezernentin Katarina Esser (r) ihre Karten mit den Kindern aus.

Abschiedsspiel: Zur letzten Runde im Jugendbus Wilde 13 spielten unter anderem auch Gregor Dürbaum, Tobias Storms, Jens Musche, Bürgermeister Heinrich Stommel und Dezernentin Katarina Esser (r) ihre Karten mit den Kindern aus.

Die Wilde 13 segelt weiter. Seit August 2010 hatte der Jugendbus, eine Kooperation des Kreises Düren mit dem Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) Düren, montags seinen Anlaufpunkt am Familienzentrum „Die kleinen Strolche“ der Evangelischen Kirchengemeinde Jülich.

„Ich denke, dass wir das Ziel erreicht haben, die Jugendlichen an das Bhaus anzubinden“, erklärt Jens Musche vom SkF, der gemeinsam zwei weiteren Mitarbeiterin und Tobias Storms die mobile Jugendarbeit vor Ort betreute. Das „Bhaus“ ist die liebevolle Bezeichnung der Kinder und Jugendlichen für „ihr“ Dietrich-Bonhoeffer-Haus, wo Storms als Leiter die Offene Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinde ausübt. Dieser zeigt sich von der guten Brückenfunktion des Busses sehr angetan.

Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 21 Jahren können sich in der Wilden 13 bei Karten-, Brett- und Computerspielen messen und bekommen dabei Kontakt zu den Sozialpädagogen. Dadurch entstehen soziale Kontakte in einem geschützten Bereich, in dem sie sich ungezwungen, aber gleichzeitig auch verantwortungsvoll bewegen können.

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Wilde 13 setzt die Segel

Wilde 13 setzt die Segel

Der Bus kommt oft zum Einsatz, wenn in bestimmten Orten keine entsprechende Einrichtung vorhanden ist. In Jülich hatte er hingegen die Aufgabe, der Zielgruppe den Zugang zum „Bhaus“ zu erleichtern, das die Jugendlichen entweder nicht gut genug kennen, oder Hemmungen haben, dorthin zu gehen.

Beim Abschied des Fahrzeugs unterstrich Jülichs Bürgermeister Heinrich Stommel: „Es ist wie bei einer Urlaubsreise. Wenn man sie einmal angetreten hat, ist sie schnell vorbei.“ Er betonte die damit verbundene erfolgreiche Jugendarbeit ähnlich wie im Stadtteil Koslar, wo der Bus bereits zweimal Station machte. Dabei hat sich übrigens auch ein Pärchen gefunden, das auch jetzt noch einmal vorbeischaute.

Den Dank gab Gregor Dürbaum, Amtsleiter Jugendamt des Kreises Düren, an die Stadt Jülich zurück, die „unbürokratisch mit auf dieses Schiff“ eingestiegen sei und trotz knapper Kassen hier als letztes den Sparstift angesetzt habe. Schließlich sei diese Arbeit eine Investition in die Zukunft.

Umtriebig ist der Bus unter Leitung von Jens Musche auch weiterhin. Der Montag ist bereits fest reserviert. Künftig reist Die Wilde 13 an diesem Wochentag nach Nideggen. Ansonsten steuert das Fahrzeug die Ortschaften Embken (mittwochs), Gey (donnerstags) und Kreuzau (freitags) an


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