Bond-Regisseur in Jülicher Zitadelle bei "Locationsuche"
Von Redaktion [20.04.2013, 13.44 Uhr]

Als Filmkulisse diente die Jülicher Zitadelle schon manches Mal. Zuletzte bei "Rubinrot". Jüngst besuchte Lee Tamahori die Festungsstadt und ließ sich das historische Bauwerk und seine "Schauplätze" zeigen. Zu Tamahoris bekanntesten Filme gehört der 2002 erschienen James-Bond-Film "Stirb an einem anderen Tag".

Telefonisch hatte der weltbekannte Neuseeländer um eine Besichtigung gebeten und ließ sich zwei Tage später von Mariele Egberts und Conrad Doose die Zitadelle zeigen.

Tamahori wurde 1994 mit dem Film „Die letzte Kriegerin" bekannt, der damals zum erfolgreichsten Film Neuseelands wurde. Für seinen neuen Spielfilm war Tamahori in Begleitung der Filmproduzentin in Deutschland auf der Suche nach Drehorten aus der Zeit um 1540, der Zeit der Renaissance. Damals, 1539, war gerade mit dem Bau der Zitadelle begonnen worden - zunächst noch in der alten Form mit Rondellen.

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Ab 1548 aber, mit Alessandro Pasqualini als „Baumeister von Stadt und Schloss Jülich", ließ Herzog Wilhelm V., der Reiche, die Zitadelle in italienischer Manier mit pfeilförmigen Bastionen und geraden Wällen bauen. Und auch die ganze Stadt wurde so befestigt, ein Rest ist noch am „Aachener Tor" zu besichtigen.

Lee Tamahori interessierte sich vor allem für die Außenanlagen der Zitadelle und zeigte sich von der Größe der imposanten Wälle und Bastionen sehr beeindruckt. Er stieg in die Kasematten, kletterte auf die Wälle, musterte das weite Umfeld und machte viele Fotos, bevor er zum nächsten Termin aufbrach.

Über seinen neuen Film verriet er nichts. Aber dieser Kurzbesuch zeigt, welche Außenwirkung Jülich mit seinem Erscheinungsbild als einstige Renaissancestadt und besonders mit der Zitadelle als Renaissancefestung hat. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass Jülich seine Baudenkmäler pflegt und seine Anstrengungen für den Denkmalschutz verstärkt.


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