Von der taz nominiert

Wird Helga Range aus Jülich der „Panter 2005“?
Von Redaktion [07.09.2005, 10.18 Uhr]

Helga Range besuchte im März 2001 Thiting, frisch zum Ingenieur graduiert, und seine Freundin Alma auf den Philippinen.

Helga Range besuchte im März 2001 Thiting, frisch zum Ingenieur graduiert, und seine Freundin Alma auf den Philippinen.

Die Uhr läuft: Die Jülicherin Helga Range ist eine der nominierten „Heldinnen des Alltags“. Die Berliner „taz“ lobt diesen Preis namens „Panter“ aus, der mit 5000 Euro dotiert ist. Vor elf Jahren gründete sie die „Aktion Wasserbüffel“. Der Verein versteht sich als Selbsthilfeprojekt, dass die 64-jährige von Jülich aus koordiniert und begleitet. Bei amnesty international war Helga Range seit 1979 engagiert. Als Ehemann Jochen, heute pensionierter Physiker der KFA in Jülich, 1992 deutscher Amnesty-international-Koordinator für die Philippinen wurde, fuhren beide gemeinsam hin. Die Erschütterung über die Situation der Menschen in diesem Land war so groß, dass sie gleich nach der Rückkehr die erste Aktion startete. So nahm das Engagement seinen Anfang. Seither kümmert sich um Koordinatoren vor Ort, fährt regelmäßig auf die Inseln und betreut persönlich die Menschen.

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Über die Verwendung des Preisgeldes hat sich Helga Range auch schon Gedanken gemacht: Es würde für ein Waisenhaus und ein Wasserprojekt auf den Philippinen Verwendung finden.
Ob sie aber die glückliche wird, steht erst Anfang Oktober fest. Ab Samstag, 10. September, können die Leser der taz über die Vergabe des „Leser-Preises“ entscheiden. Außerdem entscheidet eine Jury über eine Preisvergabe – also zweifache Gewinnchancen. Beide „Panter“ sind mit 5000 Euro dotiert. Die offizielle Preisverleihung ist Ende Oktober in Berlin.

Zur taz und dem Porträt von Helga Range

Zur Aktion Wasserbüffel


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