Forscher fliegen über Jülich und Niederzier
Von Redaktion [03.04.2013, 16.52 Uhr]

Im Umkreis des Forschungszentrums Jülich und über Niederzier können in den nächsten Wochen Forschungsflüge beobachtet werden. Bis Freitag, 10. Mai, sind im Rahmen einer Kampagne meteorologische Messungen geplant.

Die Messkampagne mit dem Namen HOPE steht im Zusammenhang mit dem Projekt „Wolken- und Niederschlagsprozesse im Klimasystem – HD(CP)2“. Dabei untersuchen Forscher die räumliche Struktur von Wolken und deren Zusammensetzung. Die mehr als 120 beteiligten Wissenschaftler aus 16 Einrichtungen erhoffen sich von dem Projekt einen Durchbruch im Verständnis von Wolken- und Niederschlagsbildung sowie deutlich bessere Wetter- und Klimamodelle.

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Im Rahmen von HOPE wird in einem etwa 10 mal 10 Quadratkilometer großen Gebiet um das Forschungszentrum Jülich herum gemessen. Mehr als 20 verschiedene Messgeräte sind meist rund um die Uhr im Einsatz, um möglichst viele Wettersituationen einzufangen. Darunter sind etwa schwenkbare Radargeräte und sogenannte Lidargeräte, die anstelle von Radio- beziehungsweise Mikrowellen Laserlicht verwenden. Die Instrumente erfassen die räumlichen Temperatur-, Feuchte- und Wolkenfelder bis zu einer Höhe von etwa 10 Kilometern. Dazu kommen eine Vielzahl von Bodensensoren für Temperatur, Feuchte und solare Einstrahlung. Insgesamt 300 Radiosondenaufstiege ergänzen die Messungen. Damit ergibt sich erstmalig ein nahezu vollständiges Bild, wie Wolken entstehen und sich entwickeln.

Ausführliche Informationen Forscher fangen Wolken ein


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