Die Alemannia ist in Jülich willkommen!
Von PM SC Jülich 10/97 [15.03.2013, 23.53 Uhr]

Presseerklärung SC Jülich 1910 e.V. vom 11. März 2013 Michael Lingnau und Claus Nürnberg

Der SC Jülich 1910 e.V. steht nach wie vor und mehr denn je unverbrüchlich an der Seite der Aachener Alemannia, um ihr die Hand in schwierigen Zeiten zu reichen, so betonen der Chef der Zehner Michael Lingnau und sein Vize Claus Nürnberg.

Laut Vereinsführung der Zehner werden diese nach ihren Möglichkeiten alle Hebel in Bewegung setzen, um der Alemannia die Tore für das Jülicher Karl-Knipprath-Stadion zu öffnen, wenn eine weitere Anfrage des Aachener Traditionsvereins beim SC Jülich 1910 eintreffen sollte.

„Wir betrachten es als unsere herausragende sportliche uns sportpolitische Verantwortung, einem befreundeten prominenten Nachbarverein in Not zu Hilfe zu eilen.
Alles andere wäre gerade zu ein feindseliger Akt, der für die Stadt Jülich insgesamt katastrophale Imagefolgen hätte“, sind Lingnau und Nürnberg überzeugt.

Leider spricht nicht nur aus der Sicht der Zehner einiges dafür, dass die Alemannia ihren sportlichen und wirtschaftlichen Neubeginn in der 4. Liga suchen wird müssen.

Dabei dürfte es sehr fraglich, ja wohl unmöglich sein, die immensen Kosten für die Nutzung des Aachener Tivoli in Höhe von nahezu 2 Millionen Euro jährlich (!) aufzubringen.

Falls die jetzige Chefetage der Alemannia für diesen Fall erneut an die Stadiontüren der Zehner klopfen sollte, würde sie von dem Jülicher Traditionsclub mit Freude und Ehrgefühl willkommen geheißen.

Denn für die 4. Liga könne das Jülicher Stadion als zentral im Norden des Kreises Düren-Jülich gelegene Sportarena ohne weiteres fit gemacht werden.

Zehner-Vize Claus Nürnberg: „Wir haben von der Alemannia die Zusage, dass ihr zwar eingeschränkter Etat es trotzdem für die 4. Liga erlaube, für die Investitionskosten für die Realisierung der baulichen und sicherheitstechnischen Voraussetzungen für die 4. Liga im Jülicher Stadion voll aufzukommen.

Diese Kosten liegen naturgemäß weit unter denjenigen, die für den Aachener Tivoli aufzubringen wären.

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Eine solche sportpolitische Fügung können wir uns doch nur zum Wohle unseres altehrwürdigen Karl-Knipprath-Stadions wünschen, das in den letzten Jahren überwiegend eines, nämlich einen erheblichen Sanierungsstau erfahren hat!“

Zehner-Chef Michael Lingnau spitzt noch zu: „Was können wir Zehner uns, nein die gesamte Stadt Jülich sich mehr wünschen, als aus der Not der Aachener eine Tugend für Jülich zu formen.
Die Alemannia investiert ins Jülicher Stadion und bringt uns als Verein mit bekanntlich hohem Zuschauerzuspruch noch obendrein tausende fußballbegeisterte Menschen nach Jülich.
Diese werden wiederum vor allem in der Geschäftswelt und Gastronomie unserer Herzogstadt mehr als deutliche Gewinnspuren hinterlassen.
Wer sich in unserem schönen Jülich, das derzeit bekanntlich wirtschaftlich nicht gerade auf Rosen gebettet ist, eine solche Gelegenheit entgehen läßt, kann sich gleich aus jeglicher politischer Verantwortung verabschieden!“

Um so mehr freut es gerade vor diesem Hintergrund die Zehneroberen, dass der Vorstand der Jülicher CDU unter dem Vorsitz von Elmar Fuchs am 5. März 2013 einstimmig beschlossen hat, mögliche weitere Gespräche der Alemannia mit den Jülichern für eine Nutzung des Jülicher Stadions auf deren Anfrage hin zum Wohle des Jülicher Stadions und der Stadt Jülich insgesamt ausdrücklich zu unterstützen.

„Wir begrüßen dieses weitsichtige und zukunftsweisende Vorgehen der Jülicher CDU und ihres Vorsitzenden Elmar Fuchs und bedanken uns namens tausender Fußballfans für diese sportpolitisch wertvolle Steilvorlage!“

Lingnau und Nürnberg weisen dabei darauf hin, dass sie in Kürze auch aus der Jülicher SPD ein ähnliches positiv-konstruktives Signal erwarten, arbeite doch mit dem SCJ-Geschäftsführer Tino Schwedt ein SPD-Vorderer auch im Vorstand der Zehner ganz vorne mit.

Die Zehnerführung legt schließlich wert auf ihre Bekräftigung, dass sie eine mögliche Projektallianz zwischen der Alemannia und ihrem Verein gleichermaßen als konzertierte Aktion zwischen den Städten Aachen und Jülich verstehe.

„Wir wollen im Konsens mit der Jülicher Verwaltung und Politik handeln, um die Jülicher Kampagne für die Rettung der Alemannia in unserer Herzogstadt auf eine möglichst breite Basis zu stellen.
Leider kursierten zunächst irreführende Informationen, auf die offenbar auch der Jülicher Sportausschuss bei seiner wirklich unakzeptablen negativen Entscheidung zurückgegriffen hat. Jetzt verfügen die politisch Verantwortlichen über die richtigen Fakten, so dass wir, wenn die Alemannia eine Nothilfe aus Jülich benötigt, diesen großartigen Traditionsverein als fußballbegeisterte Rurstadt willkommen heißen werden“, freuen sich laut Lingnau und Nürnberg beileibe nicht nur die Zehner und meinen perspektivisch:

„Nun warten wir zunächst die Entwicklungen und Gespräche in Aachen ab.
Aber für uns Jülicher gilt weiter: Alemannia ante portas! Darüber können und wollen wir froh und auch ein wenig stolz sein!“

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