Erfolgreiche Visitenkarten-Party

"Facebook 3D" im Jülicher Technologiezentrum
Von Josef Kreutzer [15.03.2013, 15.47 Uhr]

Was eine Visitenkartenparty ist? Der Journalist Volker Uerlings, Moderator ebendieser Party unter den Palmen des Technologiezentrums Jülich (TZJ), wartete am Mittwochabend bei der Begrüßung der 250 Gäste mit einer pfiffigen Definition auf: "Das ist Facebook in 3D."

Zur siebten Visitenkartenparty begrüßten (v.l.) Kreisdezernent Hans Martin Steins, Carlo Aretz (FTZ), Anette Reinholz (Kreis Düren) und Moderator Volker Uerlings 250 Vertreter aus der Wirtschaft sowie von Verbänden und Behörden im Technologiezentrum

Zur siebten Visitenkartenparty begrüßten (v.l.) Kreisdezernent Hans Martin Steins, Carlo Aretz (FTZ), Anette Reinholz (Kreis Düren) und Moderator Volker Uerlings 250 Vertreter aus der Wirtschaft sowie von Verbänden und Behörden im Technologiezentrum

Also eine transparente Kontaktbörse, bei der man gezielt interessante Gesprächspartner von Angesicht zu Angesicht kennen lernt.

Da die Party von der Wirtschaftsförderung des Kreises Düren organisiert worden war, waren die Besucher samt und sonders Entscheider in ihren Unternehmen, Institutionen oder Behörden. Ihr Gesprächsthema Nummer 1: Neben der erfolgreichen Papstwahl Beruf und Geschäft. Über ein Internetportal und eine 80-seitige Broschüre mit allen Visitenkarten waren die Gäste schon vorab über die Mitfeiernden im Bilde und teils sogar verabredet.

"Finden sie viele neue und vor allem nachhaltige Geschäftskontakte", wünschte Hans Martin Steins, Dezernent der Kreisverwaltung Düren, den Besuchern der mittlerweile siebten Party seit 2005. Er stellte den Kreis Düren als einen 1 A-Energie- und Forschungskreis vor, in dem viel Zukunftspotenzial stecke. "Das zu heben ist ihre Aufgabe als Unternehmer."

Unterstützung finden junge Firmen dabei seit 20 Jahren im TZJ. "Unter unserem Dach waren schon 180 Firmen, davon die Hälfte Existenzgründer", berichtete TZJ-Geschäftsführer Carlo Aretz als Hausherr. Dank kompetenter Begleitung seien 95 Prozent der ehemaligen Mieter heute noch am Markt. Damit übertrifft das TZJ den Bundesdurchschnitt bei weitem.

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Auch die ins Kreishaus Düren zurückgekehrte Wirtschaftsförderung unterstützt Unternehmer nach Kräften. "Die Ansiedlung von großen Firmen sind Sternstunden der Wirtschaftsförderung. Doch die allermeisten Arbeitsplätze werden von den kleinen und mittleren Unternehmen geschaffen, also von ihnen. Deshalb sind Gründungsberatung und Bestandspflege zwei Hauptaufgaben meines Teams", unterstrich Anette Reinholz.

Wer mit wem? Dienstleistung, Einzelhandel, Forschung, freie Berufe, Gastronomie, Handwerk, Immobilien, Industrie, Medien, Verkehr - Kontakte und Netzwerke knüpfen ist das A und O in der arbeitsteiligen Wirtschaft. Auch die job-com des Kreises Düren war mit einem Infostand vertreten, um ihre Dienstleistungen bei der Personalgewinnung anzubieten. Und die Entwicklungsgesellschaft indeland lud die Gäste zu einem Blick in die chancenreiche Zukunft der Tagebauregion ein.

Untermalt von Livemusik wurden viele Gesprächsfäden gesponnen und miteinander verwoben. Dabei ging es um mögliche Kooperationen, Chancen, Gewinne und Jobs. Einige waren schon während der Party echte Gewinner, weil Fortuna ihre Visitenkarte aus der Tombola angelte.
Unterstützt wurde die Veranstaltung auch von den Wirtschaftsförderern der Städte Düren und Jülich und der CWIT, Tobias Lieven & Martin Rösler GbR, Merzenich sowie mehreren Sponsoren.


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