Wichtige Quelle für Qualitätsverbesserungen

Malteser Krankenhaus Jülich befragt Patienten
Von Redaktion [02.09.2005, 14.56 Uhr]

Die Beobachtungen und Urteile der Patienten stehen im Mittelpunkt einer gemeinsamen Patientenzufriedenheitsstudie der elf Krankenhäuser der MTG Malteser Trägergesellschaft gGmbH (MTG). Von September bis November 2005 werden mehr als 6.000 Patienten um Auskunft gebeten, wie sie Leistungen und Angebote bewerten und welche Bedeutung sie diesen beimessen. Im Malteser Krankenhaus St. Brigida werden rund 300 Patienten befragt.

Bereits zum dritten Mal seit 1998 führen die Malteser Krankenhäuser eine Patientenbefragung durch. Die Ermittlung der Patientenzufriedenheit ist ein wichtiger Baustein im umfassenden Qualitätsmanagement der Malteser, deren Häuser fast alle nach "KTQ" oder "proCumCert" (Qulitätsmanagemnementsysteme) zertifiziert sind. "Unser Ziel ist es, unseren Patienten an allen Standorten eine einheitlich hohe und wieder erkennbare Qualität anzubieten", so Wolfgang Brauers, Geschäftsführer der St. Elisabeth gGmbH.

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Die Patientenauskünfte liefern Erkenntnisse, wo Angebot und Service noch weiter verbessert werden können. Der von der Forschungsgruppe Metrik entwickelte Fragebogen unterzieht die medizinische und pflegerische Versorgung, Servicekomponenten und die Ablauforganisation einer Bewertung. Berücksichtigt werden zudem Profilbausteine der Malteser Krankenhäuser wie ethische Aspekte und der Einsatz von schmerzlindernden sowie naturheilkundlichen Verfahren.

Das Design der Studie schließt aus, dass Patienten unmittelbar vor der Entlassung befragt werden, wenn die Patientenurteile erfahrungsgemäß positiv verzerrt sind. Parameter, die von den Patienten in der Regel weniger gut beurteilt werden können wie die Qualifikation der Ärzte oder die technische Ausstattung werden nicht abgefragt. "Damit erzielt man zwar hervorragende Ergebnisse, die sich gut vermarkten lassen, aber keinen Fortschritt für die Qualitätssicherung", so Wolfgang Brauers. "Genau darauf aber kommt es uns an."


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