Jülicher Grüne kritisieren mangelnden Sparwillen bei Ratsherren
Von Redaktion [12.03.2013, 20.40 Uhr]

Dass die Jülicher Politiker nur bei den Zuschüssen "für andere" sparen und nicht vorbildlich bei ihren Bezügen für die Sitzungen verzichten wollen, kritisieren Bündnis 90/ Die Grüne. Sie hatten einen entsprechenden Antrag in die Haushaltsberatungen eingebracht. Die Erklärung im Wortlaut:

Politik noch nicht bereit zum Sparen!?

In der gestrigen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses hat eine Mehrheit den Antrag von Bündnis 90 / Die Grünen abgelehnt, bei den Sitzungsgeldern der Ratsvertreter zu sparen. Laut Verwaltung wären hiermit ca. 19.000 Euro pro Jahr einzusparen.

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Fraktionsvorsitzender Jürgen Laufs:" Die gewählten Vertreter sollten in dieser Haushaltslage mit gutem Beispiel vorangehen und auf einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen verzichten. Wir können dies nicht nur von anderen fordern, sondern müssen dies vorleben!" Für die Einsparung gab es im Haupt- und Finanzausschuss leider keine Mehrheit. Laufs:" Ich hoffe diejenigen die gegen den Antrag gestimmt haben, können dies auch ihren Wählern erklären. Ein Sparwille scheint nur bei den Anderen gefordert zu werden, bei einem selbst wird dies vergessen."


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