Diskussion um Syrien in Jülicher Stadtbücherei
Von Redaktion [07.03.2013, 07.38 Uhr]

In Kooperation mit Kultur ohne Grenzen e.V. und der Stadtbücherei Jülich steht am Sonntag, 10. März, "Syrien – der schwierige Weg in die Freiheit" im Mittelpunkt einer VHS-Vortrags- und Diskussionsveranstaltung. Die Journalisten Ahmad Hissou- Gründungsmitglied der „Vereinigung der syrischen Journalisten (SJA)" und Larissa Bender -Herausgeberin des Herbst 2012 erschienen Buches „Syrien - Der schwierige Weg in die Freiheit" - berichten über die Verhältnisse im Land unter Einbezug der jüngsten politischen Entwicklungen.

Während in Ägypten und Tunesien die zivilen Aufstände 2011 zu einem schnellen Sturz der Regierungen führten, hält das syrische Regime weiterhin an seiner Macht fest und geht mit äußerster Härte gegen die Aufständischen vor. Mittlerweile sind viele tausend Tote zu beklagen, mehr als hunderttausend Menschen wurden verletzt, verhaftet oder vertrieben. Dennoch lässt sich das syrische Volk von der Gewaltherrschaft nicht in die Knie zwingen und setzt Kampf für Freiheit und demokratische Strukturen fort.

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Die Situation ändert sich von Tag zu Tag. Alle Menschen in Syrien teilen dasselbe Schicksal und erleben dieselben Gefahren: verdächtigt, verfolgt verhaftet, erschossen zu werden. An jeder Straßenecke kann man in wilde Gefechte zwischen Regierungsmilizen oder Soldaten und Anhängern von Revolutionskomitees geraten.

„Mindestens 2,5 Millionen Menschen sind auf direkte, regelmäßige Nahrungsmittellieferungen in Syrien angewiesen. Über eine Million Syrer soll inzwischen als Flüchtlinge in den Nachbarstaaten sein. Jordaniens Regierung warnte bereits, dass es im äußersten Falle die Grenzen schließen werde.

Der Vortrag beginnt um 15 Uhr in der Stadtbücherei Jülich. Anmeldung unter Telefon: 02461-632-19/-20/-31


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