Tag der Handhygiene

Jülicher Krankenhaus sorgt für saubere Hände
Von Kaya Erdem [07.03.2013, 08.27 Uhr]

Der Tag der Händehygiene im St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich findet am Mittwoch, 13. März, von 10 bis 14 Uhr in der Eingangshalle des Krankenhauses statt. Mitarbeiter, Patienten und Besucher erhalten Informationen von Ruth Leese, Hygienebeauftragte im St. Elisabeth-Krankenhaus, und von Sabine Heinrichs, Hygienereferentin der Firma Ecolab.

Sie unterstützt diesen Tag der Hände erneut mit Informationsmaterial, Händedesinfektionsmittel, dem ein fluoreszierender Stoff beigemischt wurde, und einem Schwarzlichtkasten, um zu überprüfen, ob die Händedesinfektion gründlich erfolgte. Mit einer Multimedia-Präsentation wird über das Tragen von Handschuhen informiert: Indikationen und richtige Handhabung. Ein Quiz bietet die Möglichkeit, sein Wissen über Händedesinfektion einzubringen.

Der Tag der Händehygiene findet jedes Jahr statt, um regelmäßig zum Thema zu beraten und die Möglichkeit zu geben, seine Händedesinfektion zu überprüfen. Da Keime und Erreger immer und überall, auch in Krankenhäusern, vorhanden sind, ist die Händedesinfektion im Krankenhaus besonders wichtig. Die Mitarbeiter müssen ihre Hände gründlich und regelmäßig mehrmals am Tag desinfizieren, um die Ausbreitung von Keimen zu verhindern.

Werbung

Die richtige Händedesinfektion dauert mindestens 30 Sekunden und ausreichend Desinfektionsmittel muss die Hände komplett benetzen. Ob das der Fall ist, sehen die Hygieneexperten beim Tag der Hände unter Schwarzlicht. Hat jemand seine Hände mit dem fluoreszierenden Desinfektionsmittel eingerieben und hält sie dann in den Kasten, erscheinen die Stellen, die benetzt sind, weiß.

Wenn das Desinfektionsmittel überall verteilt wurde – auf Handflächen, Handrücken, Handgelenk, allen Fingern, Fingerzwischenräumen und Fingerspitzen, sind die Hände komplett weiß in dem Kasten – so wie es sein soll. Mit dieser Methode kontrollieren die Hygieneexperten, ob die gesamte Haut benetzt ist. Man sieht also weder Keime noch Erreger, sondern wo das Desinfektionsmittel hingelangt ist. Wichtig ist, ausreichend Desinfektionsmittel zu nehmen, damit bei gründlichem Einreiben der Hände immer noch genug Flüssigkeit da ist.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung