Unterschiedliche Blicke auf die Welt im Jülicher KuBa
Von Redaktion [21.02.2013, 09.21 Uhr]

In "Cloud Atlas" wird die Weltgeschichte durcheinander gewirbelt.

In "Cloud Atlas" wird die Weltgeschichte durcheinander gewirbelt.

Zweifacher Perspektivwechsel steht auf dem Kino-Programm im Jülicher Kulturbahnhof zur 9. Kalenderwoche: Sechs Schicksale in 500 Jahren und doch ein einziges Abenteuer, in dem all unsere Helden in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufs engste miteinander verbunden sind ist die filmische Triebfeder in "Cloud Atlas". Sonntag, 24., und Montag, 25. Februar, haben Cineasten die Möglichkeit diesen bildgewaltigen Streifen zu sehen.

Alles beginnt 1849: Ein amerikanischer Anwalt auf hoher See, der die Schrecken des Sklavenhandels kennenlernt. 1936: Ein junger Komponist, mit dessen Hilfe ein alterndes Genie ewigen Ruhm erlangen könnte. 1973: Eine aufstrebende Journalistin, die eine Atom-Intrige enthüllt. 2012: Ein Verleger, der in einem Altersheim erkennt, was Freiheit bedeutet. 2144: Eine geklonte Kellnerin, die ihre Wirklichkeit verändert. 2346: Ein Sonderling, der sich in einer post-apokalyptischen Welt mutig gegen übernatürliche Kräfte stellt.

Im Mittelpunkt des 500 Jahre übergreifenden Epos steht ein Verbrecher, der sich über die Jahrhunderte hinweg wandelt und schließlich zum Retter der Menschheit wird.

"Cloud Atlas" erzählt über die unendlichen Möglichkeiten des Lebens, in dem jedes Verbrechen und jede gute Tat Einfluss auf die Entwicklung der Welt haben. Die Verfilmung von David Mitchells Bestseller ist großes Kino voller Dramatik, Action und Romantik, das aufregend, überraschend und emotional intensiv die Grenzen von Zeiten, Generationen und Genres sprengt. Tom Tykwer ("Lola rennt", "Das Parfum - Die Geschichte eines Mörders") sowie die Macher der "Matrix"-Trilogie Lana & Andy Wachowski haben ein einzigartiges Filmerlebnis geschaffen - getragen von zwei brillanten Darstellern: Tom Hanks und Halle Berry.

Wegen Überlänge beginnt der Film am Sonntag bereits um 17 Uhr, am Montag ist ab 19.30 Uhr Kinozeit.

Werbung

Was passiert, wenn das Bienchen nicht mehr das Blümchen…

Was passiert, wenn das Bienchen nicht mehr das Blümchen…

Mittwoch, 27. Februar, führt "More than Honey" ab 20 Uhr vor Augen, wie die Welt ohne das Bienenvolk dastehen wird.

Eines der wichtigsten Naturwunder unserer Erde schwebt in höchster Gefahr: die Honigbiene. Das fleißigste aller Tiere, das verlässlich von Blüte zu Blüte fliegt, verschwindet langsam. Es ist ein mysteriöses Sterben, das weltweit mit Sorge beobachtet wird. Denn ein Leben ohne die Biene ist undenkbar. Sie ist die große Ernährerin der Menschen.

Aber ihr wird heute Großes abverlangt: der weltweite Bedarf an Naturprodukten ruht auf ihren zierlichen Flügeln. Zwischen Pestiziden, Antibiotika, Monokulturen und dem Transport von Plantage zu Plantage scheinen die Königinnen und ihre Arbeiterinnen ihre Kräfte zu verlieren.

"More than Honey" entführt uns in das faszinierende Universum der Biene. Regisseur Markus Imhoof verfolgt ihr Schicksal von der eigenen Familienimkerei bis hin zu industrialisierten Honigfarmen und Bienenzüchtern. Mit spektakulären Aufnahmen öffnet er dabei den Blick auf eine Welt jenseits von Blüte und Honig, die man nicht so schnell vergessen wird.

Vormerken sollten sich KuBa-Kino-Freunde schon Sonntag, 3. März: Dann startet die "Frühstücksfilm"-Reihe mit französischen Komödien. Bis Mai lädt das Kino im Kuba jeden ersten Sonntag im Monat zu einer Veranstaltung der Matinée-Reihe ein. Beginn ist immer um 10 Uhr. Es gibt jeweils einen ausgesuchten Film zum Thema "Französische Komödien", sowie ein Frühstück in der Filmpause. Darum ist eine Reservierung zwingend erforderlich. Den Anfang macht "Tanguy. Der Nesthocker"

Zur Kartenvorbestellungen


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung