Jülich: "Nein" gibt es nicht
Von Redaktion [14.02.2013, 07.57 Uhr]

„Mis en place!" war das Erste, was die 10 Mädchen der Essbar von Peter Plantikow zu hören bekamen, als sie zum „Arbeits-Besuch“ bei der Event Catering GmbH waren. Schnell erfuhren sie, dass damit die Organisation des Arbeitsplatzes gemeint ist - egal ob in Küche oder Gastronomie.

Nur wenn der Arbeitsplatz schon zu Beginn gut vorbereitet ist, kann der gesamte Ablauf reibungsfrei vonstattengehen. Übertragbar ist dies auf alle Phasen bei der Abwicklung eines Auftrags. Somit ist „mis en place" die erste wichtigste Grundregel, die sie am Ende mit nach Hause nehmen. Im Verlauf des zweistündigen Gesprächs erhielten die Mädchen zahlreiche wertvolle Tipps und Hinweise, die sie für ihre eigene Arbeit gut brauchen können. Vieles fragten die Mädchen genau nach: wie man - vom ersten Anruf eines Kunden, der Entgegennahme der Wünsche, über die Planung und Umsetzung des Events bis zur Abschlussrechnung - ein Event professionell abwickelt.

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Kleine Verhaltensregeln fielen ganz nebenbei ab: „Der Service findet am Gast statt" heißt beispielweise für die Mädchen Blickkontakt mit dem Gast zu halten, ihn freundlich und unaufdringlich aber aufmerksam zu beobachten und seine Wünsche zu erfüllen. Auch lassen sich manche Situationen im Vorfeld nicht wirklich planen. Oft heißt es dann: improvisieren, um das Ziel zu erreichen. Und die oberste Devise im Dienstleistungsbereich heißt: ein „nein" gibt es nicht.

Wenn Peter Plantikow auf unterhaltsame Weise aus dem Nähkästchen plauderte und manche Anekdote aus seiner langjährigen Erfahrung zu berichten wusste, kamen die Besucherinnen immer wieder ins Schmunzeln. Und die Zeit verging wie im Fluge. Am Ende waren sich Andrea Alt und Susanne Kremling als Projektleiterinnen einig, dass sie und ihr Team eigentlich in ihrem kleinen Rahmen schon vieles richtig machen. Beim Abschied waren alle besonders erfreut über die Zusage, dass sie gerne wieder kommen dürfen und dass sie bei Bedarf auch von Peter Plantikow bei der Umsetzung eines Auftrags Unterstützung erhalten können. Der Firmenbesuch war der erste Teil einer Schulung, die die Schülerinnen am folgenden Tag im Mädchengymnasium fortführen werden. Dann werden sie das Erlernte auf die Planung des bevorstehenden nächsten Events im Forschungszentrum anwenden.

Organisiert wurde der Kontakt vom Amt für Familie, Generationen und Integration, das bereits seit November 2009 beim Aufbau der Schülerfirma wertvolle Unterstützung leistet.


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