Über "Blutzeugen" des Düren-Jülicher Landes
Von Redaktion [23.10.2012, 08.33 Uhr]

Prälat Helmut Moll, 15 Jahre Mitarbeiter der Glaubenskongregation in Rom wurde durch Papst Johannes-Paul II. beauftragt, ein Martyrologium des 20. Jahrhunderts zu recherchieren und herauszugeben. Es liegt heute in mehrerer jeweils aktualisierten Auflagen vor. Prof. Moll zieht unermüdlich durch die Lande, um die christlichen Märtyrer unter Nazi- und anderen Unrechtsregimen vor dem Vergessen zu bewahren.

Auf Einladung des Vorsitzenden der Joseph-Kuhl-Gesellschaft Jülich, Prof. Dr. Günter Bers, Ordinarius an der Universität Köln, wird Prälat Moll am Freitag, 26. Oktober, um 18 Uhr, einen Vortrag halten zum Thema: "Mit den Kreisen Düren und Jülich verbundene katholische Blutzeugen der NS-Zeit". Der Vortrag findet im Mädchengymnasium St. Josef in Jülich, Römerstraße 12, statt.

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Folgende Blutzeugen werden vorgestellt werden, die im deutschen Martyrologium des 20. Jahrhunderts biografisch erarbeitet worden sind: Pfarrer Franz Coenen in Stetternich, Pfarrer Fritz Keller, der lange Jahre Kaplan an St. Anna in Düren gewesen ist, Pfarrer Alexander Heinrich Alef in Sievernich bei Zülpich, der 1945 im KZ Dachau endete, sowie der Hüttenarbeiter Johannes Zimorski, der eine Zeitlang in der Nervenheilanstalt in Düren einsaß. Schließlich erwähnt Prof. Moll den Staatspräsidenten von Württemberg Dr. h.c. Eugen Bolz, weil seine Gattin Maria Höness eine Studienrätin aus Düren war.


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