Aus dem Polizeibericht

Lkw in Welldorf war 220 Kilo zu schwer
Von Redaktion [21.09.2012, 14.50 Uhr]

In diesem Fall waren laut Polizeibericht nicht die derzeitigen Spritpreise zu hoch, sondern die Menge an Dieselkraftstoff, die ein junger Mann an einer Tankstelle in Welldorf aufnahm. Wegen Überladung und mangelnder Ladungssicherung wurde er dank des Hinweises eines
Zeugen von der Polizei aus dem Verkehr gezogen.


Mit einem Lkw plus Anhänger war der 25-jährige Mann aus Eschweiler im Auftrag seiner Firma am Donnerstagmorgen zur Tankstelle gefahren. Dort befüllte er zwei auf dem Hänger befindliche Kunststoffbehälter, die jeweils ein Volumen von 1000 Litern aufnehmen können. Laut Tankquittung schaffte es der Fahrer des Gespanns, insgesamt mehr als 2000 Liter Kraftstoff umzufüllen. Mit den durch wenige Zurrgurte nur schlecht gesicherten Riesenkanistern begab sich der 25-Jährige auf
seine Fahrt in Richtung Düren, die auf der Landesstraße 264 durch die alarmierten Polizeibeamten gestoppt wurde.

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Neben der mangelhaften Ladungssicherung, die an sich schon eine Ordnungswidrigkeit darstellt, waren auch die genutzten Behältnisse nicht dazu geeignet, mit Kraftstoff befüllt zu werden. Der Transport solch großer Mengen fällt zudem in die Kategorie des Gefahrguttransports, welcher nur unter der Erfüllung bestimmter Auflagen durchgeführt werden darf.

Diese Voraussetzungen waren hier natürlich ebenfalls nicht berücksichtigt worden. Außerdem berechneten die einschreitenden Beamten anhand der Tankquittung das Gesamtgewicht des getankten Diesels. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass auch ohne das Gewicht der leeren Kanister die Dichte des Kraftstoffs eine Überladung des zulässigen Gesamtgewichts beim Lkw-Gespann um mindestens 220 Kilogramm des Lkw-Gespanns vorlag.


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