Kurs startet am 24.Oktober

Für Hospizarbeit in Jülich qualifizieren
Von Redaktion [13.09.2012, 09.19 Uhr]

Ziel der Hospizarbeit ist es, Betroffenen und ihren Angehörigen bis zuletzt zur Seite zu stehen. Ehrenamtliche Hospizhelfer ergänzen hierbei die Arbeit der hauptamtlichen Mitarbeiter in einem ambulanten Hospizdienst. Für diese Aufgabe qualifiziert der Ambulante Caritas Hospizdienst Düren-Jülich bereits seit 2008 ehrenamtliche Hospizmitarbeiter.

Aufgrund der hohen Nachfrage in Bezug auf die Qualifizierungsmaßnahme zum ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen bietet der Ambulante Caritas Hospizdienst Düren-Jülich einen zweiten parallel laufenden Hospizkurs speziell für den Nordkreis (Titz, Linnich, Aldenhoven, Jülich, Niederzier, Inden) nun zusätzlich in Jülich an. Der Hospizkurs beginnt am Mittwoch, 24. Oktober um 18.30 Uhr am Alten- und Pflegeheim St. Hildegard, Merkatorstraße 31.

Durch die Erweiterung der Kursplatzangebote sind im Dürener Kurs nun ebenfalls wieder Plätze frei. Dieser findet in der Tagespflege St. Nikolaus in Düren, Dr. Overhues Allee 42 statt. Er beginnt am Montag, 22. Oktober um 18.30 Uhr. Beide Kurse enden im November 2013 und umfassen jeweils etwa 150 Unterrichtseinheiten. Ausgespart sind alle Ferienzeiten, mögliche Brückentage, Karneval und sonstige Fest- und Feiertage.

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In dieser Zeitspanne von rund einem Jahr bietet sich die Möglichkeit mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen, eigene Erlebnisse zu reflektieren, sich durch vielfältige Auseinandersetzungsangebote mit den Themen Krankheit, Sterben, Tod und Trauer auseinander zu setzen.

Wesentliche Elemente sind aber auch die Arbeit an der eigenen Person, die unterschiedlichen Formen der Kommunikation und Wissenswertes über das weite hospizliche Spektrum sowie Informationen zu palliativen Versorgungsmöglichkeiten. In diesem Zusammenhang wird ebenfalls auf die Sterbephase von demenziell veränderten Menschen eingegangen.

Grundvoraussetzung zur Teilnahme am Kurs ist ein unverbindliches Kontaktgespräch mit der Koordinatorin, Dagmar Amthor. Interessierte sollten die Idee des späteren ehrenamtlichen Engagements bejahen über eine stabile Persönlichkeit, den Wunsch zu helfen und die Bereitschaft, vieles über sich selbst erfahren zu wollen, mitbringen. Zusätzlich sollte die Fähigkeit bestehen, auf andere Menschen zugehen zu können. Fachliche Voraussetzungen werden nicht erwartet, unabdingbar ist aber ein hoher Grad an Zuverlässigkeit.

Weitere Informationen sowie Gesprächstermine können vereinbart werden von montags bis freitags von 9 bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 02461/ 622 6100.


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