Jülicher Energiepark am Lindchen?
Von Redaktion [26.08.2012, 16.32 Uhr]

Über einen Vorhaben- und Erschließungsplan bezüglich des Energieparks Am Liedchen müssen die Mitglieder des Ausschusses für Planung-, Umwelt- und Baubelange und des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Jülich ebenso befinden, wie über einen Flächennutzungsplan. Darum geht es in der nächsten Sitzung am Montag, 27. August, im Neuen Rathaus.

Berücksichtigt werden dabei laut Sitzungsvorlagen die Einwände der BUND Kreisgruppe Düren und des Kreisverbandes der NABU. Inhalt ist hierbei vor allem die weitgehende Ablehnung der Fällung von Bäumen. "Die Landschaft zwischen Jülich, Titz und Linnich-Boslar ist durch ausgedehnte landwirtschaftliche Flächen und erschreckend Artenarmut gekennzeichnet", heißt es in der Stellungnahme des NABU. "Um so bedeutender sind als landschaftsprägendes Element die parkartigen Bäume und Gehölzgruppen auf der Merscher Höhe."

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Der Verband erinnert daran, dass 1984 die Deutsche Welle den Umweltpreis des Kreises Düren für weitere Bepflanzungen erhalten habe und der Bewuchs als Lebensraum, Brutplatz und Nahrungsquelle nicht unterschätzt werden dürfe.

Rund 500 Laub- und 90 Nadelbäume, so der NABU, seien bei der Errichtung der Sendeanlage Merscher Höhe gepflanzt worden und bei den Abrissarbeiten im Herbst 2010 sei kein einziger Baum beschädigt worden.

Der BUND kritisierte, dass ein harmonisches Miteinander der Freiflächennutzung, das zu organisieren Aufgabe der Bauleitplanung sei, nicht erreicht sei. Detailliert wird etwa auch gefordert, nur heimisches Saatgut zu verwenden, eine Beweidung durch Schafe weiterhin zu betreiben und die Zonen auszusparen, in denen Braunkehlchen, Schwarzkehlchen und Steinmätzer lebten.


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