Ergebnisse der Propstei-Gemeindeversammlung

Jülich: Mehr Personal für „Heilig Geist“
Von tee [20.07.2012, 08.37 Uhr]

Zwei neue Gemeindereferentinnen, eine neue Pastoralreferentin sowie zum Fusionsstart am 1. Januar 2013 der lange erwartete neue Propst – das waren die personellen Perspektiven für die GdG Heilig Geist Jülich, die Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz der Propsteipfarre in die Gemeindeversammlung mitbrachte.

Bis September werden vier neue Mitarbeiter um den Turm der Pfarrkirche der zu fusionierenden Pfarre Heilig Geist versammelt.

Bis September werden vier neue Mitarbeiter um den Turm der Pfarrkirche der zu fusionierenden Pfarre Heilig Geist versammelt.

„Nach dem Verzicht in den letzten Jahren und den bevorstehenden Herausforderungen“, sei die Entscheidung so gefallen, erklärte der Pfarradministrator von Danwitz, dessen Aufgabe damit auch Ende des Jahres ausläuft. Im September, so stellte er in Aussicht, werde sich der neue Priester vorstellen, bis dahin, müsse dieser „seine Angelegenheiten regeln“. Zeit, die in der Propsteipfarre auch dazu genutzt werden soll, das Pfarrhaus zu mit einem Architekten zu begehen und Instand zu setzten.

Ebenfalls im September tritt Petra Graf, bislang Gemeindeassistentin in von-Danwitz-Heimpfarre St. Lukas, ihren Dienst als Gemeindereferentin an. Bereits im Dienst sind dann als Nachfolgerin von Arnold Franken Claudia Tüttenberg aus Schlich und mit einem „Amtswechsel“ von der Katholischen Hochschulgemeinde (KSG) in Jülich in den gemeindlichen Dienst, Pastoralreferentin Barbara Biel. Sie tritt mit einer 50-Prozent-Stelle verspätet die Nachfolge von Michael Richardy und Thomas Tönneßen an. Barbara Biel wird sich vor allem der Öffentlichkeitsarbeit in der GdG Heilig Geist widmen.

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Personelle Veränderungen wird es mit der Fusion auch in den ehrenamtlichen Gremien geben. Das Wahlverfahren zum Kirchenvorstand (und dem Nachfolge-Gremium des Pfarrgemeinderates, nämlich dem GdG-Rat,) soll im „ersten Durchgang“ am 16./17. November noch weniger demokratisch denn paritätisch besetzt werden. Entsprechend sollen alle zu fusionierenden 16 Gemeinden im Jülicher Land einen Vertreter benennen, der dem Kirchenvorstand angehören soll. Für den GdG-Rat ist vorgesehen, dass aus einer Kandidatenliste in jeder Gemeinde gewählt wird. St. Rochus, St. Adelgundis Koslar und die Propsteipfarre werden je zwei Vertreter entsenden, die übrigen Gemeinden schicken je einen Gewählten. Ein Kirchenvorstands-Vertreter sowie Leiterinnen der Kindertagesstätten und der Caritas werden ebenfalls zum Gremium gehören. Ob der Vorsitz aus einer oder mehreren Personen bestehen wird, ist noch unklar.

Kräftig die Werbetrommel rührten Pfarrgemeinderatsvorsitzender Wolfgang Biel und Kirchenvorstand Michael Lingnau. Denn in der gemeindlichen Ebene soll ein so genannter Gemeinderat dem GdG-Rat „zuarbeiten“. „Es wäre wünschenswert“, so Biel, „wenn sich aus jeder Gruppe Gruppe der Gemeinde ein Vertreter zu Wahl stellen würde.“ 12 bis 16 Kandidaten für einen solchen Gemeinderat, der die Aufgaben des bisherigen Pfarrgemeinderats und des Kirchenvorstands in der Einzelgemeinde zu erfüllen hat, wären ideal. Aufgerufen wurden auch gerade jüngere Gemeindemitglieder, sich hier zu engagieren. „Die Zukunft der Kirche geht nur mit dem, was Ehrenamt vor Ort schafft“, gab Biel zu Bedenken. Bis Ende der Ferien müssen die Listen gefüllt sein.

Bis dahin ist noch reichlich zu tun, denn dem Pastoralkonzept wird bis 1. September noch der letzte Feinschliff verpasst: „Einzelaspekte müssen abgeklopft und neu formuliert werden“, erläuterte Pfarrer von Danwitz. Die Präsentation wird am Anfang September stattfinden.


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