Revolution und Romantik in Jülich
Von Redaktion [11.07.2012, 13.58 Uhr]

Friedrich August Kessler, Erinnerung aus dem Neandertal, 1898. Foto: Museum Zitadelle Jülich

Friedrich August Kessler, Erinnerung aus dem Neandertal, 1898. Foto: Museum Zitadelle Jülich

"Blickfang - Neue Schätze der Jülicher Schirmer-Sammlung" im Museum Zitadelle heißt es am Sonntag, 15. Juli, um 11 Uhr , wenn Dr. Christoph Fischer durch die aktuelle Ausstellung führt.

Die romantische Landschaftsmalerei, die von Schirmer entscheidend geprägt wurde, zeigt einen selektiven Blick auf die Realität. Gemälde von unberührten Urwäldern entstehen parallel zu großflächigen Naturzerstörungen, anheimelnde Schäferidyllen in der Zeit der Industrialisierung. Die Bilder Schirmers beschwören ein Ideal, sie beschreiben keine Realität.

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Und doch ist die Zeit, das quirlige, revolutionäre und moderne 19. Jahrhundert in die Bilder eingesickert, und so geben uns auch die romantischen Landschaften von Schirmer und seinen Schülern Einblicke in die Umbrüche der Epoche.

Treffpunkt ist der Infopavillon in der Zitadelle. Die Führung ist öffentlich und kostenlos, lediglich der Eintritt (4, ermäßigt 3 Euro) muss entrichtet werden.


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