Feuriges Sommerfestival im Brückenkopf-Park
Von Redaktion [01.07.2012, 15.04 Uhr]

Die Abende sind lang, die Temperaturen lau – wer ein wahres Feuerwerk erleben will, für den gibt es am Wochenende 6. und 7. Juli zum sechsten Mal den „Flammenzauber“ im Jülicher Brückenkopf-Park. Höhepunkt der zweitägigen Veranstaltung sind die beiden atemberaubenden Musikfeuerwerke, die diesmal von Japan und Spanien in Szene und Ton gesetzt werden.

Die Choreographien der beiden Feuerwerksshows stammen jedes Jahr aus zwei unterschiedlichen Nationen. Ihre landestypische Handschrift hinterlassen die Pyrotechniker allerdings nicht nur bei der Musikauswahl, sondern auch bei den pyrotechnischen Effekten. So spiegeln sich Temperament und Lebensfreude der Spanier in zahlreichen Knalleffekten und einer rasanten, manchmal auch gewagten Kombination verschiedenster Feuerwerkskörper wider.

Ganz anders die Japaner: Kaum eine Nation zelebriert ihre Feuerwerke mit so viel Gefühl und Hingabe wie das Land der aufgehenden Sonne. Ihre poetische, zerbrechliche Schönheit und die exquisite Farbgebung haben japanischen Feuerwerken weltweit ein einzigartiges Image beschert. Zwei Feuerwerke also, die unterschiedlicher kaum sein könnten und den Flammenzauber-Abenden jeweils einen völlig eigenen Charakter geben werden.

Ebenfalls Tradition beim Feuerwerksfestival Flammenzauber hat das große Rahmenprogramm. An beiden Veranstaltungstagen geht es bereits um 18 Uhr los – schließlich bietet der Brückenkopf-Park mit seinen Grünflächen und duftenden Gärten, den lauschigen Ecken und der Spiellandschaft für Kinder den idealen Rahmen für ein Open Air-Festival.

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Ordentlich „Zündstoff“ bietet beispielsweise die Gruppe Pila Accendi, die es meisterlich versteht, mit dem Feuer zu spielen. Nicht weniger spektakulär ist die Show des Trial-Vizeweltmeisters Markus Stahlberg, der sein Mountainbike vor den Augen des staunenden Publikums über Hindernisse jagt, auf meterhohe Holzpaletten springt und dabei auch gern einmal einen Salto einbaut. Vorwitzige Zuschauer integriert Stahlberg hin und wieder spontan in seine Vorführung – als lebendes Hindernis! Wer es etwas gemütlicher mag schlendert über den Flammenzauber-Markt, oder bewundert die Fahnenschwinger, die ihre bunten Fahnen geschickt und mit erstaunlicher Leichtigkeit durch die Luft wirbeln.

Damit die Besucher am Freitag schon vor dem spanischen Feuerwerk mit ordentlich Temperament infiziert werden, zeigt das Sabina Amadia-Ensemble Flamenco in faszinierender Schönheit. Auch am Samstag stimmt das Rahmenprogramm stilecht auf die Feuerwerksnation ein: Japanische Trommler bringen jede Menge Rhythmus und einen Hauch Fernost aufs Veranstaltungsgelände.

Auf der Konzertbühne spielt am Freitag und Samstag Livemusik mit der Band Kantig. Und natürlich kommen auch die kleinen Feuerwerksfans auf ihre Kosten. So lockt das Familienprogramm mit Stockbrot grillen, Kinderolympiade, Bastel- und Malecke, Kinderschminken und einer umfangreichen Auswahl an Spiel- und Sportgeräten wie Pedalos oder Diabolos. Für sommerliches Festivalflair und kulinarische Freuden sorgt außerdem die Gastronomie in ihren hübschen weißen Pagodenzelten.

Flammenzauber-Tickets gibt es noch bis 5. Juli zum Vorverkaufspreis. Erwachsene zahlen 9,50 Euro zzgl. Gebühr (an der Tageskasse 13 Euro). Kinder zwischen 6 und 11 Jahren zahlen im Vorverkauf 5 Euro statt 6 Euro an der Tageskasse. Das Familienticket ist ausschließlich an der Tageskasse erhältlich und kostet 29 Euro (2 Erwachsene und eigene Kinder bis 11 Jahre).

Hinweis: Aus Verkehrssicherungsgründen und zum Schutze der Passanten weist die Stadt Jülich darauf hin, dass der Aufenthalt auf der Rurbrücke der Großen Rustraße am Freitag, 6. Juli, und am Samstag, 7 Juli, zwischen 20 und 23.30 Uhr nicht erlaubt ist. Das Passieren der Brücke in dieser Zeit ist möglich.

Gleichzeitig ist auf der Aachener Landstraße und dem angrenzenden Radfahrweg beidseitig absolutes Halteverbot. Wer sein Fahrzeug dennoch dort parkt muss damit rechnen, kostenpflichtig abgeschleppt zu werden. Um ausreichende Parkmöglichkeiten anbieten zu können, werden am Freitag und am Samstag auf den Standstreifen der Zubringerstraße zum Brückenkopfparkgelände (ab dem Verteilerkreis) Parkmöglichkeiten eingerichtet.


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