Demonstration

"Konsumverhalten" fängt in Jülich an
Von Redaktion [19.06.2012, 15.31 Uhr]

Sie tagen wieder: Die Teilnehmer der Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung Rio+20. Seit der letzten Konferenz vor 20 Jahren, in welcher die Agenda 21 beschlossen wurde, hat sich die globale Situation noch verschlechtert. Grund genug, sich zu fragen "Konsum um jeden Preis?". Jülicher sind aufgefordert, am Samstag, 23. Juni, ab 10 Uhr bei einer Demo ab Fußgängerzone Kölnstraße/ Ecke Große Rurstraße Flagge für Umweltbewusstsein, Artenschutz und schöpfungbewahrendes Konsumverhalten zu zeigen.

Der Arbeitskreis "Konsum um jeden Preis?" hat bereits im vergangenen Jahr eine Aktionswoche veranstaltet mit Filmbeiträgen, Lesungen und dem Aktionstag im Brückenkopf-Park. In diesem Jahr soll Bewusstsein auf der Straße geschaffen werden.

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Nach dem Umzug über die Kölnstraße - Kleine Rurstraße - Große Rurstraße - Kölnstraße wird die Rede der damals 12jährigen Kanadierin Severn Suzuki vorgetragen, welche diese auf dem Erdgipfel in Rio 1992 gehalten hat.

Es geht darum nicht nur bei anderen, sondern auch bei sich selbst zu hinterfragen, welche Auswirkungen Konsumverhalten hat. Wie viel Macht der Mensch als Verbraucher hat und ob er sie nutzt. Die Initiative steht nach eigener Aussage für "für reparieren statt wegwerfen, für second hand statt entsorgen, für faire Preise für Hersteller, damit Kinder nicht arbeiten müssen für Artenschutz in Gärten, Landwirtschaft... für gesunde Lebensmittel ohne Chemie und Antibiotika für Kleidung ohne Pestizide für Einkaufen ohne Plastikmüll, für weniger statt mehr."


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