Forschungszentrum Jülich zeichnet Nachwuchsforscher aus

Jülich "JuDocs" geehrt
Von Redaktion [19.06.2012, 07.02 Uhr]

Eine Nacht für den Nachwuchs: In Jülich wurden erfolgreiche Doktorandinnen und Doktoranden offiziell geehrt und verabschiedet.  Quelle: Forschungszentrum Jülich

Eine Nacht für den Nachwuchs: In Jülich wurden erfolgreiche Doktorandinnen und Doktoranden offiziell geehrt und verabschiedet. Quelle: Forschungszentrum Jülich

Eine besondere Würdigung für den wissenschaftlichen Nachwuchs des Forschungszentrums Jülich: Im Rahmen des Festakts "JuDocs - Karriere made in Jülich" wurden am Samstag 43 Doktorandinnen und Doktoranden des aktuellen Jahrgangs offiziell geehrt und verabschiedet. Damit steigt die Zahl der erfolgreichen Jülicher Absolventen weiter.

"Die jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die wir heute auszeichnen, sind bestens gerüstet, um in den kommenden Jahren nach Antworten auf die Schlüsselfragen unserer Gesellschaft zu suchen. Wir freuen uns, dass wir in Jülich mit Fachkompetenzen, Großgeräten und kreativer Atmosphäre die Basis für zukünftige Spitzenforschung legen konnten", sagte Prof. Achim Bachem, Vorstandsvorsitzender des Forschungszentrums, in seiner Begrüßung. Im vergangenen Jahr wurden im Forschungszentrum Jülich 781 Doktoranden und Stipendiaten aus dem In- und Ausland betreut.

Wie wissenschaftlicher Nachwuchs erfolgreich ausgebildet, gefördert und nicht zuletzt gebunden werden kann, diskutierten Prof. Doris Klee, Prorektorin der RWTH Aachen, Prof. Michael Piper, Rektor der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Prof. Karl Schneider, Dekan der Mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Köln, mit dem Jülicher Vorstandsmitglied Prof. Sebastian M. Schmidt. Dabei wurde deutlich, wie wichtig die Zusammenarbeit der Hochschulpartner und des Forschungszentrums für exzellente wissenschaftliche Nachwuchsarbeit in Nordrhein-Westfalen ist. Die meisten der am Samstag Geehrten promovierten an der Universität Düsseldorf, gefolgt von der RWTH Aachen und der Universität Wuppertal. "Unsere regionalen und weltweiten Kooperationen mit herausragenden wissenschaftlichen Partnern eröffnen Nachwuchsforschern immer neue Chancen", so Schmidt. "Ein wichtiges Beispiel ist die Jülich Aachen Research Alliance JARA mit der RWTH, eine der größten Forschungskooperationen in Europa."

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In zahlreichen weiteren Graduiertenschulen und -kollegs würden die Voraussetzungen für den Start einer wissenschaftlichen Karriere geschaffen. Als Beispiel nannte Schmidt die Helmholtz-Graduiertenschule HITEC im Forschungszentrum Jülich, die im vergangenen Jahr an den Start ging und die gerade sechs junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als neue Doktoranden und Doktorandinnen aufnehmen konnte. Rund 200 Nachwuchsforscher hatten sich um ein Stipendium beworben.

Für die Graduiertenschule taten sich das Forschungszentrum und fünf Partneruniversitäten in der Region zusammen - die RWTH Aachen, die Ruhr Universität Bochum, die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, die Universität zu Köln und die Bergische Universität Wuppertal. Mit HITEC verfolgen die Partner das gemeinsame Ziel, ihre Doktorandinnen und Doktoranden in Themen der Energie- und Klimaforschung zu Experten auszubilden. Darüber hinaus vermitteln sie den Promovierenden das wissenschaftliche Verständnis für die komplexen Zusammenhänge der Energieversorgung und deren Auswirkung auf den Klimawandel. Etwa 225 Doktoranden sollen bei HITEC mitmachen, wenn komplette drei Jahrgänge ihre Arbeit begonnen haben.

Bis zu sieben herausragende junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützt HITEC jährlich finanziell. Die Mittel sind vorgesehen für Promotionsprojekte, die zum Beispiel der Vernetzung des Forschungszentrums mit den Partneruniversitäten dienen, wichtige zukunftsweisende Themen aufgreifen oder auch Themen aus der Energie- und Klimaforschung verbinden.


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