Sascha Römer bringt „Beats und Moves“ ins Roncallihaus

Projekt Rapstar startet in Jülich
Von Arne Schenk [13.06.2012, 11.07 Uhr]

Den Jugendtreff Roncalli-Haus bei Jugendlichen wieder ins Gespräch und in den Mittelpunkt des Interesses zu bringen, darin sieht der neue Jugendleiter Sascha Römer seine Hauptaufgabe. Seit 1. Februar ist neuer Leiter der offenen Jugendeinrichtung.

„Hier ist ganz viel Bewegung drin“, bekräftigt der 36-jährige Sozialpädagoge. Seit Amtsantritt hat sich viel verändert, die Räume sind frisch verputzt und gestrichen worden. Inhaltliches Herzstück der aktuellen Planungen ist das Musikprojekt „Project Rapstar“ als medienpädagogisches Konzept: „Baue deine eigenen Beats“, „nimm deine eigenen Songs auf“, „mische deine Tracks ab“ und „produziere deine eigene CD“ lauten knapp und eingängig die Möglichkeiten speziell an Rapper und HipHoper. Aber auch Künstler anderer Stilrichtungen sind angesprochen, beispielsweise aus dem Bereich elektronischer oder akustischer Musik. Grenzen setzen allein die Räume: „Es muss reinpassen“, erklärt Sascha Römer, „eine Band können wir nicht aufnehmen.“

Unterstützung erhält er von seinen Teamern. Neben Alex (24), alias„Agi Dassler“, und dessen HipHop-Kollege Thomas – oder „Pseudonym Anonym“ (29) –, die als Musiker ihren Erfahrungsschatz einbringen, gehören auch Jonathan (20) oder „altgediente“ Roncallihauskräfte wie Christian (24) und Kai (21) zum Team um Römer.

Werbung

Entstanden ist das Projekt ursprünglich als berufsvorbereitende und –qualifizierende Maßnahme vor zehn Jahren. Sascha Römer gehörte zur Ausbildungsleitung und schrieb auch seine Diplomarbeit darüber. Dabei lernten die Teilnehmer unter anderem Fähigkeiten wie Pünktlichkeit, Ausdauer und Teamentscheidungen zu treffen. Gleichzeitig stärkte der Prozess das Selbstwertgefühl und förderte die Selbstständigkeit.Zum Projekt gehören ebenfalls die Aufnahme und Produktion einer CD, die Vorstellung im Rahmen eines Auftritts sowie die Bewerbung mittels Presseinformationen.

Als Ausbildung bringt Sascha Römer zu seinem Sozialpädagogikstudium auch eine Ausbildung beim Kölner Tontechnikinstitut SAE. Ansonsten spielt er seit 17 Jahren Schlagzeug und besitzt viele Kontakte in der Szene die bis nach England, Belgien und in die Niederlande reichen. „Im Idealfall entwickelt sich daraus eine eigene Szene in Kombination mit Sport“, lässt Sascha Römer seine Visionen sprudeln.


Neuer Leiter - neue Pläne

Das niederschwellige Angebot im offenen Treff mit Tischtennis, Kicker, Billard, X-Box sowie dem Bistro und dem dortigen Internetzugang bleibt bestehen.

Zusätzlich will Sascha Römer sport- und medienpädagogische Konzepte entwickeln, klassisch mit Fußball, Basketball oder Badminton. Aber auch mit Tanzgruppen, darunter Zumba, das wie Teamer Alex auch für Jungs attraktiv sei. Zudem sind HipHop und Breakdance denkbar.

Für das Sportangebot soll in Kooperation mit dem Sport- und Schulamt der Stadt Jülich eine Zeit für Hallennutzung gesucht werden

Kontakt: Sascha Römer, Tel. 02461 / 621319, Email: ojemib@yahoo.de, im Jugendtreff Roncallihaus Jülich, Stiftsherrenstr. 19, dienstags, mittwochs und donnerstags jeweils von 16 bis 21 Uhr sowie freitags von 14 bis 19 Uhr oder über Facebook: Jugendtreff Roncallihaus.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung