Neues "Licht(!)-Projekt"

"Jülicher Landmarke" erhellt
Von Redaktion [01.03.2012, 09.17 Uhr]

Mit nur zwei Strahlern wirkungsvoll ins rechte Licht gerückt: die Jülicher Christuskirche. Das Bild stammt vom Test im Januar, so soll es aber künf- tig immer aussehen.	Foto: Herbert Lang

Mit nur zwei Strahlern wirkungsvoll ins rechte Licht gerückt: die Jülicher Christuskirche. Das Bild stammt vom Test im Januar, so soll es aber künf- tig immer aussehen. Foto: Herbert Lang

Das "Licht(!)-Projekt" Jülich erhält eine neue Forstsetzung: Die evangelische Christuskirche an der Düsseldorfer Straße wird ins rechte Licht gesetzt. Mit zwei großen modernen Strahlern mit geringem Stromverbrauch werden demnächst das Portal und der Turm der Kirche von der Schirmerstraße aus beleuchtet.

Seit einigen Jahren arbeiten der Förderverein Festung Zitadelle Jülich, der Geschichtsverein, die Straßengemeinschaft Kleine Rurstraße/Grünstraße, Stadtmarketing e.V. und Werbegemeinschaft gemeinsam mit der Stadt und dem Brückenkopf-Park sowie den Stadtwerken daran, Jülichs Sehenswürdigkeiten auch bei Nacht ins rechte Licht zu setzen und damit Akzente in der Stadtentwicklung zu setzen. Unterstützt wird das Projekt zudem von unserer Zeitung.
Der Brückenkopf an der Durchfahrt Aachener Straße, der Hexenturm, die Südfront der Zitadelle und die Propsteikirche sind bereits in das Projekt eingebunden.

Der Turm der Christuskirche ist neben der Propsteikirche als Landmarke bereits aus dem Umland zu erkennen und ein Teil der Silhouette Jülichs, das nun auch bei Nacht von Osten und Süden erkennbar werden könnte.

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Bei der Probeleuchtung Mitte Januar konnten sich die Beteiligten ein Bild davon machen, wie die vorgeschlagene Beleuchtungsart mit zwei Strahlern technisch umsetzbar ist, auf Dauer vor Vandalismus geschützt werden kann und vor allem die gewünschten Effekte bewirkt.


Wolfgang Hommel gratulierte dem Presbyterium der Christuskirche zu der erfolgreichen Probebeleuchtung und zeigte sich als Vertreter für Werbegemeinschaft und alle beteiligten Vereine überzeugt: „Die Beleuchtung der Christuskirche ist ein folgerichtiger Schritt“, erklärte er. „Durch die Freistellung der Kirche aus Richtung Schlossplatz ist die Christuskirche ein optisch hervorstechendes Gebäude für alle Besucher des Platzes und der Zitadelle, deren abendliche Wirkung bisher nicht vorhanden ist.“ Was die Umsetzung der Probebeleuchtung betrifft, sei man Dr. Herbert Lang besonderen Dank schuldig, betonte Hommel außerdem. Lang habe sich inzwischen zum Experten entwickelt und maßgeblich zu dieser Probebeleuchtung beigetragen.

Hommel versprach zudem weitere Unterstützung, sowohl in der technischen Umsetzung als auch mit einer kleinen Hilfe bei der Finanzierung. Die Christuskirche wurde auch deshalb in das Projekt mit eingebunden, weil sie die Stelle markiert, wo seit der Renaissance bis 1860 die Stadt Jülich endete. Da das Gotteshaus auf dem früheren Wall gebaut wurde, setzt sie die historische Stadtbegrenzung der Zitadelle fort, was durch die Beleuchtung symbolisch hervorgehoben werden wird.


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