Erdgasverbrauch senken - Modernisierung schreitet voran

Jülicher Krankenhaus heizt besser ein
Von Redaktion [28.02.2012, 08.11 Uhr]

.l.: Martin Küpker von den Stadtwerken Düren mit, Dirk Offermann (Kfm. Direktor). Gábor Szük (Geschäftsführer ctw), Benjamin Weidner (Technischer Koordinator der ctw) und Klaus Zimmermann (Technischer Leiter)

.l.: Martin Küpker von den Stadtwerken Düren mit, Dirk Offermann (Kfm. Direktor). Gábor Szük (Geschäftsführer ctw), Benjamin Weidner (Technischer Koordinator der ctw) und Klaus Zimmermann (Technischer Leiter)

Die Heizungsanlage im St. Elisabeth-Krankenhaus ist modernisiert: Ein Erdgas-Spitzenlastkessel mit einer Leistung von 900 kW sowie ein Erdgas-Brennwert-Kessel mit 500 kW versorgen nun das Krankenhaus mit Wärme. Das Konzept der Stadtwerke Düren (SWD) sorgt für hohe Energiekosteneinsparungen. „Der Kostendruck in den Krankenhäusern ist sehr hoch. Mit der Modernisierung der Heizungsanlage nutzen wir Einsparpotenziale im Bereich der Technik und Energieversorgung“, so Assessor jur. Gábor Szük, Geschäftsführer der Caritas Trägergesellschaft West (ctw), die das St. Elisabeth-Krankenhaus betreibt. „Eine moderne Anlage gewährleistet noch mehr Sicherheit in der Wärmeversorgung. Das ist gut für unsere Patientinnen und Patienten und unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen“, ergänzt Dirk Offermann, kaufmännischer Direktor im St. Elisabeth-Krankenhaus.

Die SWD-Energieexperten hatten die alte Heizungsanlage mit vier Heizkesseln plus einem weiteren als Reserve unter die Lupe genommen und als überdimensioniert für den Wärmebedarf des Krankenhauses erkannt. Daraufhin wurden die beiden Heizzentralen zu einer zusammengelegt. Diplom-Ingenieur Benjamin Weidner, technischer Koordinator bei der ctw, arbeitet seit vielen Jahren mit den Stadtwerken Düren zusammen.

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Gemeinsam haben sie auch die Wärmeversorgung des St. Marien-Hospitals und des St. Augustinus Krankenhauses, beide in Düren, technisch auf modernsten Stand gebracht. „Mit der neuen Heizungsanlage erreichen wir im St. Elisabeth-Krankenhaus bereits eine deutliche Effizienzsteigerung. Für den Sommer sind weitere Verbesserungen im Energiemanagement geplant“, so Weidner.

Heinrich Klocke, Geschäftsführer der SWD, freut sich über die gute Zusammenarbeit: „Die Anlage ist ein Beispiel dafür, wie durch eine gelungene Kooperation die Jahresenergiekosten im nicht unerheblichen Maße gesenkt werden.“ Der jährliche Erdgasverbrauch im St. Elisabeth-Krankenhaus wird sich künftig mit der neuen Heizzentrale um rund 1 Millionen Kilowattstunden reduzieren. Das entspricht etwa 60.000 Euro.


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