Projekt läuft bis Ende 2013

Schulsozialarbeit in Jülicher Schulen
Von Redaktion [14.02.2012, 11.21 Uhr]

Seit Januar 2012 sind sie in Jülichs weiterführenden Schulen im Einsatz. Vier Schulsozialarbeiterinnen und ein Schulsozialarbeiter stehen seitdem Schülern, Eltern und Lehrern mit Rat und Tat zur Seite. Alle fünf sind sich einig, dass sie einen Traumstart hatten, wurden sie doch überall mit weit offenen Armen empfangen.

Unter Teamleitung von Elisabeth-Fasel-Rüdebusch (v.l. hinten) arbeiten Anja Laux, Sabine Jacobi und (v.r.vorne) Isa Abdel-Fattah und Yvonne Töpfer. Zuständig ist Dezernentin Katarina Esser. Es fehlt: Daniela Kappertz

Unter Teamleitung von Elisabeth-Fasel-Rüdebusch (v.l. hinten) arbeiten Anja Laux, Sabine Jacobi und (v.r.vorne) Isa Abdel-Fattah und Yvonne Töpfer. Zuständig ist Dezernentin Katarina Esser. Es fehlt: Daniela Kappertz

Seit Januar 2012 sind sie in Jülichs weiterführenden Schulen im Einsatz. Vier Schulsozialarbeiterinnen und ein Schulsozialarbeiter stehen seitdem Schülern, Eltern und Lehrern mit Rat und Tat zur Seite. Alle fünf sind sich einig, dass sie einen Traumstart hatten, wurden sie doch überall mit weit offenen Armen empfangen. Schüler und Lehrer freuten sich über die Unterstützung und nahmen das neue Angebot durchweg positiv auf. Das hat seinen Grund: der Ruf nach Sozialarbeit in den Schulen ist in den letzten Jahren immer lauter geworden. Lehrkräfte können den wachsenden Bedarf anhand zahlreicher Beispiele aus dem Schulalltag eindrucksvoll belegen.

Träger der Schulsozialarbeit ist die Stadt Jülich. Sie richtete im Januar 2012 dreieinhalb Stellen ein. Finanziert wird das Ganze aus dem Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung, welche die Mittel über den Kreis Düren bereitstellt. Bereits seit Januar 2011 haben Kinder und Jugendliche aus Familien, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe, Kinderzuschlag, Wohngeld oder Asylbewerberleistungen beziehen, einen Anspruch auf Zusatzleistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket. Dazu zählen unter anderem Zuschüsse für das Schul-Mittagessen, Klassenfahrten, Lernmaterialien, Nachhilfe, für den Sportverein oder die Musikschule und vieles mehr.

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Zu den vorrangigen Aufgaben der Schulsozialarbeit gehören deshalb Beratung und Unterstützung bei der Antragstellung. Schließlich sollen die Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets in voller Höhe genutzt werden. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Begleitung beim Übergang von der Schule in den Beruf. Alle Schülerinnen und Schüler sollen die gleichen Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und die notwendige individuelle Unterstützung bei der Suche nach der passenden Ausbildung erhalten.

Darüber hinaus fördert, berät und begleitet das Team Schulsozialarbeit Schüler, Eltern und Lehrer in (fast) allen Lebenslagen. Im Mittelpunkt stehen dabei die stärkende Unterstützung, die soziale Integration und die Präventionsarbeit. Der Einsatz des Teams wird im Amt für Familie, Generationen und Integration koordiniert, der Arbeitsalltag eng mit allen Beteiligten in den Schulen abgestimmt.


Und so sind die Kollegen im Einsatz:
An der Schirmerschule arbeiten Yvonne Töpfer und Anja Laux. An der Realschule Jülich ist Daniela Kappertz im Einsatz. Sabine Jacobi steht als Ansprechpartnerin für das Gymnasium Zitadelle, das Mädchengymnasium und das Gymnasium Haus Overbach zur Verfügung. Isa Abdel-Fattah hat seinen Arbeitsort an der Gemeinschaftshauptschule Jülich Ruraue.


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