Trägerschaftsvertrag für Jülicher Krankenhaus besiegelt
Von tee [27.02.2011, 15.10 Uhr]

Nun ist es auch offiziell: Die ctw ist Träger des Elisabeth-Krankenhauses in Jülich

Nun ist es auch offiziell: Die ctw ist Träger des Elisabeth-Krankenhauses in Jülich

Die Unsicherheit für Mitarbeiter und Patienten in Jülich hat ein Ende. Das St Elisabeth-Krankenhaus ist ab sofort offiziell unter der Leitung der Caritas-Trägergesellschaft West (ctw). Für die kommenden sieben Jahre gibt die ctw ihren Mitarbeitern eine Arbeitplatzgarantie. So erklärte sich Gabor Szük, Geschäftsführer der ctw, beim Pressetermin unmittelbar vor dem Notartermin.

„Wir verpflichten uns, keine betriebsbedingte Kündigungen auszusprechen.“ Mit dem neuen Standort Jülich baut die Caritas ihre Position als Marktführer im Krankenhaus-Sektor und als einer der größten Arbeitgeber in der Region aus. Die ctw ist bereits Träger zweier Krankenhäuser in Düren, eines in Linnich und eines in Schleiden. Zum Unternehmen gehören jetzt rund 3000 Mitarbeitern – 450 „Köpfe“ davon in Jülich.

Ein Gewinn ist die Übernahme durch die ctw auch für die Patienten. Diese können sich jetzt durch Zusammenarbeit mit der Kinderklinik in Düren-Birkesdorf können sich in Jülich problematischere „Schwangerschaften“ gut aufgehoben fühlen. „Das merken wir bereits an den steigenden Geburtenrate“, berichtet Szük schmunzelnd.

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Der Vertrag ist unterzeichnet: Landrat Wolfgang Spelthahn (l) für den Kreis Düren als Eigner und Gregor Szük (r) für den neuen Träger ctw zückten die Stifte.

Der Vertrag ist unterzeichnet: Landrat Wolfgang Spelthahn (l) für den Kreis Düren als Eigner und Gregor Szük (r) für den neuen Träger ctw zückten die Stifte.

Ebenfalls behandelt werden könne Schlaganfälle. Per Computer beobachten Dürener Fachärzte die Jülicher Patienten. Neu hinzu gekommen ist in Jülich außerdem die Möglichkeit, Herzschrittmacher einzusetzen. Gleichzeitig bekannte Szük sich zum Parallel-Standort Linnich. Dort werden künftig die „Knie-OPs“ aus Jülich versorgt. Ende des Monats sollen erste Gespräche zwischen den leitenden Direktoren und Ärzten stattfinden, um Kooperationen und Synergien besser auszuloten.

Bereits im Herbst 2009 hatte die ctw das Haus von den Maltesern übernommen. Seither wurde mit dem Kreis Düren als Eigner über die Vertragsübernahme verhandelt. „Wir hatten nie einen Zweifel daran, dass die Caritas ein guter Partner für uns ist“, sagte Wolfgang Spelthahn, Landrat des Kreises Düren, betonte, „aber wir müssen auch mit öffentlichem Eigentum pfleglich umgehen.“ Beide Parteien betonten, das die Übernahme in einer schwierigen Zeit erfolge. Einerseits gilt es, sich dem Wettbewerb zu stellen. Hier plant Szük, durch das ausgeweitete Angebot die Patienten in der Herzogstadt Jülich zu halten und außerdem in den Nachbarkreisen zu „wildern“. Andererseits stelle das Gesundheitswesen stetig neue Herausforderungen. „Die ctw hat im Kreis Düren bewiesen, dass sie dieser Aufgabe gewachsen ist“, setzt Landrat Spelthahn Vertauen in die neuen Vertragspartner.


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