6. Stadtgespräch

Jülich Freizeitparadies der Zukunft?
Von Redaktion [07.07.2010, 17.30 Uhr]

Passend zum Sommerwetter und an einem garantiert Fußball-WM-freien Abend befasst sich das 6. Stadtgespräch mit der Zukunft Jülichs: Hat die Herzogstadt das Zeug, Touristen zu locken? Aber wie? Reicht dazu der Brückenkopf-Park und in einigen Jahrzehnten der Stadtteil Kirchberg am Restsee Inden? Kurzum: Wieviel Freizeit kann sich diese Stadt leisten, wieviel muss sie sich leisten – zum Beispiel mit einer sanierungsbedürftigen Stadthalle und einem gleich daneben geplanten Hotel??

Auch wenn sich das wie Zukunftsmusik anhört: Die Weichenstellungen stehen unmittelbar bevor. Der Brückenkopf-Park ist dafür ein Paradebeispiel. Er lockt jährlich über 200 000 Besucher in Richtung Jülich, die sich auf dem ehemaligen Landesgartenschau-Gelände sehr wohl fühlen, aber um die Innenstadt meist einen Bogen machen. Außerdem hängt die beliebte Einrichtung am städtischen Tropf. Wer den Park besucht, zahlt familienfreundliche Eintrittspreise, wird aber von der Stadt subventioniert. Mehr als eine halbe Million Euro buttert die Kommune in den Park. ?

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Das ist viel, aber doch zu wenig, um Jahr für Jahr teure Attraktionen zu schaffen. Manchmal reicht es gerade, um das frühere Gartenschau-Gelände in Schuss zu halten.??Die Geschäftsführerin Dr. Dorothee Esser ist eine der Gesprächspartnerinnen beim Stadtgespräch. Eingeladen sind auch der Aufsichtsratsvorsitzende Elmar Fuchs und ein Vertreter der Entwicklungsgesellschaft Indeland. In jüngster Vergangenheit ist nämlich geprüft worden, ob die Park-GmbH in die Indeland-GmbH integriert werden könnte. Ob und wenn wie soll am Donnerstag, 8. Juli, erklärt werden. Das Stadtgespräch beginnt diesmal erst um 20 Uhr – mit Rücksicht auf den zuvor tagenden Haupt- und Finanzausschuss. Der Eintritt ist wie immer frei!??

Der Park ist ein Beispiel für den Versuch, touristisches Potenzial zu heben. Er allein wird nicht reichen, um einen wirklich starken wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Der Restsee Inden kommt, und Jülich ist einer der Anrainer. Sicher: Das dauert noch, aber die Stadt muss sich in den nächsten Jahren aufstellen und auch darüber nachdenken, wie sie sich in Richtung See entwickeln will: Nur mit schönen Baugrundstücken in Ufernähe – oder muss da frühzeitig viel mehr passieren???Natürlich gehört zum Bereich Freizeit auch Brandaktuelles: Die dringend sanierungsbedürfigte Stadthalle, die unbedingt erhalten werden soll, wie die Jülicher Vereine fordern. Gleich neben der altehrwürdigen Halle könnte ein Boarding-House – eine Art Hotel – entstehen. Über all das wird am 8. Juli gesprochen – unter dem Titel „Stadt – Park – See“. Moderatoren sind Prof. Michael Gramm und Redakteur Volker Uerlings.


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