Welldorfer Kinder feierten afrikanisch
Von Redaktion [22.06.2010, 07.31 Uhr]

Afrika hautnah erlebten die Kinder des St. Marien Kindergarten Welldorf eine Woche lang in ihrem Kindergarten. Unter Leitung von Pascal Salimou aus dem Senegal und mit Hilfe von fleißigen Eltern und Großeltern bastelten sie aus Blechdosen und Ziegenfell afrikanische Trommeln. Zum Ende der Woche bestimmte afrikanischer Rhythmus beim Singen und Trommeln den Tagesablauf im Welldorfer Kindergarten. Abschluss dieser spannenden Woche war das große Familienfest rund um das Welldorfer Pfarrheim.

Zusammen mit ihren Familien und vielen Freunden und Dorfbewohnern feierten 50 kleine Afrikafans mit Begeisterung einen Familiengottesdienst zum Thema „Afrika und Wasser“ als Festauftakt. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von der Instrumentalgruppe „Familiengottesdienst“ und dem Choro Piccolo aus Stetternich.

Werbung

Mit lautem Trommeln und afrikanischem Rhythmus lockten die Kinder und Pascal Salimou anschließend Jung und Alt ins Pfarrheim. Ihr beherztes Trommeln, ihr Lied „Mama, ich hab Hunger“ und ihr afrikanischer Tanz begeisterte die Gäste. Schnell stimmten die Zuhörer ins Klatschen und Singen ein und waren mittendrin in dieser munteren afrikanischen Runde. Als weiterer Höhepunkt bereitete ein Koch-Team aus dem Kindergarten und dem Pfarrgemeinderat herzhafte afrikanische Gerichte zu.

Leere Töpfe und Pfannen zum Ende des Festes zeigten, dass auch in unseren nördlichen Regionen Essen mit exotischen Gewürzen viele Freunde hat. Besuch erhielten die Kinder nach dem Fest von einer afrikanischen Familie, die sehr anschaulich und einfühlsam von ihrem Leben in Afrika erzählte. Der St. Marien Kindergarten Welldorf spendet den Erlös des Festes für Projekte in Afrika zugunsten von Kindern und Familien.


Dies ist mir was wert:    |   Artikel veschicken >>  |  Leserbrief zu diesem Artikel >>

NewsletterSchlagzeilen per RSS

© Copyright 2017 Presse- und KulturBüro Schenk + Schenk | Datenschutz

Das Brenzlicht

Mehr Zivilcourage
Es gehört Zivilcourage dazu, Kritik zu üben an einer Preisverleihung, die Zivilcourage auszeichnet und sich gegen das Vergessen der Greueltaten der Nazis positioniert. Toleranz – so die Namensergänzung der veranstaltenden Jülicher Gesellschaft – gehört dazu, um auszuhalten, wenn von vier zu Ehrenden drei als Nebenprodukt behandelt werden und der einzige, durchaus nicht unumstrittene Ausgezeichnete vom Laudator eine Würdigung erfährt, die nicht nur einige Menschen befremden dürfte.  [01.03.2017, 07.54 Uhr]  >>

Alle Brenzlichter >>

Top-Thema

Freiflug über die "Sophie"
Der Barmener Olaf Kiel ist begeisterter Pilot von Multi- und Quadrokoptern, landläufig auch als Drohnen bekannt. Zwei bis dreimal in der Woche startet er in die Jülicher Börde mit seinem großen Koffer im Gepäck. Gut geschützt liegt darin die in Einzelteile zerlegte Flugmaschine, denn erst vor Ort werden die Rotoren angeschraubt und die Kamera in die Lagerung, die so genannte Gimbal, eingehängt.  [08.04.2017, 07.42 Uhr]  >>

Rundum

Kreatives Lösungsmodell im Aldenhovener KIM-Prozess [09.04.2017, 14.00 Uhr]  >>
Düren: Den Umgang mit Demenz lernen [09.04.2017, 13.51 Uhr]  >>

Vereine

Lebendiges Geschichtsgedächtnis [09.04.2017, 14.51 Uhr]  >>
Bestehen unter des Meisters Augen [09.04.2017, 13.19 Uhr]  >>

Immer auf dem Laufenden



Newsletter >>

JüLicht auf Ihrer Site

Sie können unsere aktuellen Schlagzeilen auf Ihrer Website präsentieren - hier steht, wie >>.

Kontakt

Welches Anliegen Sie auch immer bewegt, über unser Kontaktformular >> können Sie mit uns in Verbindung treten.

Werbung