Jülich: Farbiges Porträt eines einsamen Mannes
Von Redaktion [21.06.2010, 08.45 Uhr]

„Seit „Spiegelbild im goldenen Auge“, John Hustons Carson McCullers-Adaption aus dem Jahr 1966, ist keine derart wagemutige Romanverfilmung wie „A Single Man“ mehr in Hollywoods Umfeld entstanden.“ So lobt Sascha Westphahl auf filmstarts.de Tom Fords Film „A Single Man“. Bildgewaltig und gefühlvoll präsentiert sich die Geschichte eines homosexuellen Professors, der nach dem Tod seines Lebensgefährten den Weg aus der Einsamkeit und nach einer neuen Mittes seines Lebens sucht. Zu sehen ist „A Single Man“ am Montag, 21. Juni, um 20 Uhr im Jülicher KuBa-Kino.


Los Angeles, 1962, auf dem Höhepunkt der Kubakrise: George Falconer (Colin Firth), ein britischer Professor, bemüht sich, seinem Leben nach dem Tod seines langjährigen Partners Jim (Matthew Goode) wieder eine Bedeutung zu geben. Gefangen in der Vergangenheit, sieht er keine Zukunft mehr, doch die Ereignisse und Begegnungen eines einzigen Tages verhelfen ihm zu einer Entscheidung darüber, ob nach Jim noch ein Sinn existiert.

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Trost findet George bei seiner besten Freundin Charley (Julianne Moore), einer Schönheit von 48 Jahren, die selbst mit Zukunftsfragen zu kämpfen hat. Kenny (Nicholas Hoult), ein junger Student von George, der gerade mit sich selbst ins Reine kommen muss, verfolgt seinen Professor, in dem er eine verwandte Seele zu erkennen glaubt.

Mit A SINGLE MAN, seinem Debüt als Kinoregisseur, ist Tom Ford auf Anhieb ein Film gelungen, dessen Schönheit und Einfühlsamkeit ihresgleichen suchen. Basierend auf der Romanvorlage von Christopher Isherwood erzählt der gefeierte Modeschöpfer in atemberaubend eleganten Bildern eine berührende Geschichte über die alles überdauernde Kraft der Liebe, die Tragik der Einsamkeit und die Bedeutsamkeit der scheinbar kleinen Momente im Leben.


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