Ausstellung im de-Nickel-Schuppen

Papierschnitte und Installationen aus China in Koslar
Von Redaktion [07.06.2010, 15.08 Uhr]

Der chinesische Künstler Ren Rong lebt und arbeitet seit 1986 in Deutschland. Sein Werk hat durch zahlreiche Einzelausstellungen in Museen und Galerien und durch Beteiligungen an großen thematischen Ausstellungen in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit eines sehr breiten Publikums gewonnen. Stipendien und Förderpreise bezeugen die Wertschätzung, die der Künstler in Fachkreisen und in der Kunstkritik genießt.

Ren Rong verknüpft in seiner Arbeit traditionelle chinesische Kunstformen mit Ausdrucksmitteln der zeitgenössischen westlichen Kunst. In seinen Papierschnitten und Installationen verschmelzen Motive und Techniken aus der jahrhundertealten Volkskunsttradition seiner Heimat mit seriellen und konzeptuellen Prinzipien der Gegenwartskunst zu einer fruchtbaren Synthese.

Die ungeheure Vielfalt der chinesischen Schriftzeichen, die zwei Jahrtausende lang als Bildschrift die Leistungen der Hochkultur des Reiches der Mitte unverändert überliefern konnte, kalligrafische Elemente, sowie die Tradition der Rollbilder und Siegelschnitte klingen in Ren Rongs Gestalt des" Pflanzenmenschen" an.

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Aus der Distanz zur eigenen Kultur und in der Konfrontation mit der modernen Kunst Europas hat sich Ren Rong ein sehr persönliches künstlerisches Vokabular erarbeitet..., mit dem er seine eigene Identität behaupten und Zeichen für die anderen setzen kann. Zeichen, die von einer ungeheuren Vitalität und einem ungebrochenen Optimismus zeugen

Ein positiver Entwurf für dies Jahrtausend, in welchem der Künstler die unterschiedlichsten Vorstellungen von Wirklichkeit in Asien und Europa zu einer kraftvollen Einheit fügt.

Die Ausstellung im Koslarer de Nickelschuppen ist bis Sonntag, 20. Juni, dienstags bis freitags von 17 bis 19 Uhr und sonn- und feiertags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.


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