„Ray“ am Freitag

Oscar-Kino im Jülicher Park
Von Redaktion [27.07.2005, 20.55 Uhr]

Ray Charles spielte sich in die Herzen des Musikpublikums.

Ray Charles spielte sich in die Herzen des Musikpublikums.

Wer die Oscar-Verleihung an Jamie Foxx gesehen hat, will den Film dazu unbedingt auch sehen. „Ray“ ist großes Erzählkino, von Regisseur Taylor Hackford ("Ein Offizier und Gentleman") brillant inszeniert. Der faszinierende Film - nicht nur Musikliebhaber – steht am Freitag, 29. Juli, auf dem Programm des Open-Air-Kinos im Brückenkopf-Park.

Voll beeindruckender Bilder aus der Zeit pulsierender Musikclubs, in denen Ray Charles Karriere begann breitet der Film seine Bilder aus. Niemand hätte geglaubt, dass aus dem Jungen, der bereits mit sechs Jahren erblindete und der aus einer der ärmsten Gegenden Floridas kam, einmal eine Musiklegende werden würde. Rays dramatische Lebensgeschichte ist die Mannes, der seinen ganzen Mut zusammen nimmt und dem es bald gelingt, in der damals angesagtesten Jazz-Szene Amerikas Fuß zu fassen.

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Er stellt sein außergewöhnliches Talent als Pianist, Songwriter und Womanizer zunächst im Club der Lady Marlene unter Beweis, bevor er als Begleitmusiker und schließlich Bandleader durch die schwarzen Clubs tingelt. Gegen alle soziale Widerstände bekommt er schließlich bei Atlantic Records einen Schallplattenvertrag. So beginnt sein triumphaler Aufstieg zum gefeierten Weltstar. In den 60ern entdeckt er den Soul und das Heroin, heiratet und gewinnt ein weißes Publikum für schwarze Musik.

Der Film entstand mit der vollen Unterstützung von Ray Charles, der ihn noch zu Lebzeiten in seiner vollen Länge sah.

Filmbeginn von Ray im Park ist um 21.30 Uhr, Der Eintritt kostet im Vorverkauf 7 Euro, an der Abendkasse 8,50 Euro.

In der nächsten Woche, 5. August, können sich Kinofreunde auf die schrille Komödie „Hitch – Der Date Doktor“ mit Will Smith freuen.


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